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Polizeieinsatz gegen Linksextreme in Hamburg (Symbolbild).

G20-Gipfel

Polizei erwartet bis zu 100.000 Demonstranten

Anfang Juli treffen sich in Hamburg die mächtigsten Politiker der Welt, darunter Donald Trump und Wladimir Putin. Die Polizei befürchtet massive Ausschreitungen.

Die Sicherheitsbehörden befürchten zum G-20-Gipfel im Juli in Hamburg massive Ausschreitungen von Linksextremisten. Wie der Berliner „Tagesspiegel“  berichtet, erwartet das Lagezentrum der Hamburger Polizei, dass sich Autonome nicht nur aus der Hansestadt, sondern aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland versammeln werden. Die Behörde verweist auf die Mobilisierung radikaler Gruppierungen in Italien, Frankreich, den Niederlanden, der Schweiz und Skandinavien.

Reizfiguren befördern den Protest

Am 7. und 8. Juli treffen sich in Hamburg 19 Staats- und Regierungschefs, darunter US-Präsident Donald Trump, der russische Präsident Wladimir Putin und der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan, sowie hochrangige Vertreter der Europäischen Union.

Die Hamburger Polizei erwartet mindestens 6.000 Gipfelteilnehmer und bis zu 100.000 Demonstranten. Die „Anwesenheit von Reizpersonen wie Trump, Putin und Erdogan wirke mobilisierungsverstärkend auf den Protest“, schreibt das Polizei-Lagezentrum laut „Tagesspiegel“ in einer Analyse vom 27. April.

Die Polizei habe in Hamburg, Berlin und weiteren Bundesländern bis Ende April bereits 178 Straftaten mit Bezug zum G-20-Gipfel registriert, von Schmierereien bis hin zu Brandstiftungen. Als „herausragende Straftat“ nennt das Lagezentrum einen Brandanschlag vom 26. November 2016 auf die Hamburger Messehallen, in denen sich die Gipfelteilnehmer treffen werden. Bei dem Angriff wurde der Eingangsbereich beschädigt. (epd)

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