Personalabteilung

Peter Schneider blickt auf sein '68

In welchem Spannungsfeld sich das Jahr 1968 für ihn bewegte, hat der Schriftsteller Peter Schneider bereits mit dem Titel seines jüngst erschienen Buches "Rebellion und Wahn - Mein '68" vorweg genommen.

In welchem Spannungsfeld sich das Jahr 1968 für ihn bewegte, hat der Schriftsteller Peter Schneider bereits mit dem Titel seines jüngst erschienen Buches "Rebellion und Wahn - Mein '68" vorweg genommen. Am heutigen Freitag, ab 19 Uhr, ist der 68-jährige Schneider zu Gast bei der HR 2-Kultur-Diskussionsreiheim Frankfurter Literaturhaus, Schöne Aussicht 2, um eben jenes Buch vorzustellen.

Es ist kein nostalgischer Rückblick, den der einstige Aktivist verfasst hat, es ist eher eine sehr persönliche kritische Bilanz über den Frühling vor dem deutschen Herbst. Schneider führte damals Tagebuch. Eine Gelegenheit also, heute Gedanken und Gefühle von einst unmittelbar nachvollziehen und reflektieren zu können und sich mit den Hoffnungen, Utopien und Verstiegenheiten dieser Zeit auseinander zu setzen.

Bekannt geworden war Peter Schneider 1973 mit dem Roman "Lenz", der bei den Linken zum Kultbuch avancierte. Später wurde er, der ursprünglich den Beruf des Lehrers anstrebte, zu einem Weggefährten von Rudi Dutschke, Gaston Salvatore und Ulrike Meinhof.

Mit ihm diskutieren werden bei seiner Buchvorstellung derPädagoge Micha Brumlik, der Journalist Martin Lüdke sowie die Literaturwissenschaftlerin Hannelore Schlaffer. Moderiert wird das Gespräch vom HR 2-Redakteur Peter Kemper. ben

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion