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Pentagon-Quelle identifiziert

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Von: Peter Rutkowski

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Offenbar handhabt das Verteidigungsministerium militärische Daten sehr nachlässig.

Das für den Westen peinliche Daten-Leak im US-Verteidigungsministerium ist nun wohl gefunden: Nachdem am Ostersonntag die Investigativ-Plattform „Bellingcat“ über ein Internetforum berichtete, in dem die Dokumente erstmals aufgetaucht seien, bestätigte nun die „Washington Post“ diese Erkenntnis.

Demnach waren Diebstahl und Publikation der Daten Geprahle eines jungen Militärs, der seine Führungsrolle in einer Chatgruppe aus Fans von Waffen und Onlinegames so untermauern wollte. Der Verdächtige veröffentlichte auch Videos von sich, wie er mit Waffen herumschießt und dabei rassistische und antisemitische Beleidigungen ausstößt. Nach Interviews mit Gruppenmitgliedern berichtet die „Post“, dass der Beschuldigte zudem Verschwörungsfantasien anhängt.

Das eigentliche Problem an der Affäre scheint aber laut „Post“ im Pentagon zu liegen. Das Ministerium vergibt offenbar sehr freizügig Top-Secret-Sicherheitsstufen an Militär- und Ministeriumsangehörige, Zivilpersonen und Subunternehmen, insgesamt rund 1,25 Millionen Personen. rut

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