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Teilnehmer einer Veranstaltung der Pegida am 25. Januar.

Pegida Absage Demo

Pegida sagt Kundgebung ab

Pegida hat die Kundgebung in Dresden für diesen Montag abgesagt. Zuvor hatte es wegen Pegida eine Reisewarnung des State Department gegeben.

Das islamkritische Bündnis Pegida hat seine nächste Kundgebung in Dresden für diesen Montag abgesagt. Das bestätigte ein Sprecher der Stadt Dresden am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Zu den Gründen wurden keine Angaben gemacht. Eine Woche nach dem Rücktritt von Pegida-Gründer Lutz Bachmann wegen ausländerfeindlicher Äußerungen hat nun auch Sprecherin Kathrin Oertel ihr Amt niedergelegt.

Sie habe eine "Auszeit" wegen massiver Anfeindungen, Drohungen und beruflicher Nachteile genommen, hieß es. Mit ihr zogen sich weitere Mitglieder aus der Pegida-Führung zurück.

Derweil hat das State Department US-Bürger in einer Reisewarnung für Deutschland auf mögliche Gefahren im Zusammenhang mit Demonstrationen der islamkritischen Pegida-Bewegung hingewiesen. Amerikaner in Deutschland sollten wegen angekündigter Proteste der "Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung" in einer Reihe deutscher Städte größere Menschenmengen meiden und besonders vorsichtig sein, hieß es in einer bereits am Montag herausgegebenen Mitteilung. Konkret wurden geplante Demonstrationen in Berlin, Frankfurt, München, Dresden, Leipzig und Köln in den kommenden Wochen sowie eine Kundgebung in Düsseldorf am Rosenmontag (16. Februar) erwähnt. (dpa)

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