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IRAK

Palästinenser aus Häusern vertrieben

GENF/BAGDAD, 9. Mai (epd/ap/dpa). Nach dem Sturz des Regimes von Saddam Hussein sind rund 1000 Palästinenser aus ihren Wohnungen in Irak vertrieben worden.

GENF/BAGDAD, 9. Mai (epd/ap/dpa). Nach dem Sturz des Regimes von Saddam Hussein sind rund 1000 Palästinenser aus ihren Wohnungen in Irak vertrieben worden. Ein ähnliches Schicksal droht nach Ansicht des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR weiteren Mitgliedern der 60 000 bis 90 000 Menschen zählenden palästinensischen Flüchtlingsgemeinde, die sich vor allem in der Hauptstadt Bagdad aufhält.

Der UNHCR erklärte in Genf, unter Staatschef Saddam Hussein seien Hausbesitzer verpflichtet worden, Wohnungen billig an die regierende Baath-Partei zu vermieten, die sie wiederum den Palästinensern überließ. Nach dem Sturz des Baath-Regimes drängten die Eigentümer nun die unerwünschten Mieter aus den Wohnungen. Am Freitag traf der erste UN-Menschenrechtsbeobachter in Irak ein, er gehört einer Gruppe von sieben Beobachtern der Vereinten Nationen an.

Das Kinderhilfswerk Unicef warnte vor dem Ausbruch von Epidemien. Auf Grund verseuchten Wassers sei vor allem bei chronisch mangelernährten Kindern die Ausbreitung von Infektionen zu befürchten, sagte Unicef-Botschafterin Sabine Christansen in Berlin. Die Moderatorin hatte zuvor die zweitgrößte irakische Stadt Basra besucht. Vor allem in Südirak sei die Wasserversorgung hunderttausender Menschen wegen anhaltender Plünderungen in Wasserwerken, Krankenhäusern und anderer öffentlicher Einrichtungen bedroht. Die Weltgesundheitsorganisation WHO spricht von mindestens vier Cholera-Fällen in Basra. Bei 17 weiteren Personen bestehe Verdacht auf die Epidemie.

Die einstige irakische Opposition nahm fünf weitere Gruppen langjähriger Gegner von Saddam Hussein in ihren informellen Rat auf, um ihre Basis zu erweitern. Darunter befindet sich auch die Schiiten-Gruppe El Dawa.

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