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Kirgistan

Oppositionelle verhaftet

In Kirgistan hat die Polizei rund 200 Demonstranten festgenommen, die der Regierung Betrug bei der Präsidentenwahl vorwerfen.

Bischkek. In Kirgistan hat die Polizei rund 200 Demonstranten festgenommen, die der Regierung Betrug bei der Präsidentenwahl vorwerfen. Kurz nach Beginn der Kundgebung in der Hauptstadt Bischkek sind die Demonstranten von der Polizei abgeführt worden. Jeweils zwei bis drei teilweise in Zivil gekleidete Polizisten ergriffen einen Demonstranten. Die Regierungsgegner riefen "Gebt die gestohlene Macht zurück" und zogen zum Präsidentenpalast, als die Polizei einschritt.

Die Demonstranten unterstützen den Kandidaten Almasbek Atambajew, der die Wahl in der vergangenen Woche nicht gewinnen konnte. Der Herausforderer des wiedergewählten Amtsinhabers Kurmanbek Bakijew äußerte nach der Wahl Betrugsvorwürfe. Laut dem offiziellen Ergebnis bekam Bakijew 76,4 Prozent und Atambajew 8,4 Prozent. Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) bemängelte schwere Verstöße gegen internationale Standards.

Bakijew war nach der sogenannten Tulpenrevolution 2005 zum Staatschef des zentralasiatischen Landes gewählt worden. Die Opposition wirft ihm Korruption und Einschränkung der Meinungsfreiheit vor. (afp)

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