Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Corona-Virus

Omikron: Operationen in England wegen Personalmangel abgesagt

  • VonLukas Zigo
    schließen

Das Coronavirus hat schwere Auswirkungen auf das britische Gesundheitssystem. Premierminister Boris Johnson will zeitnah gegensteuern.

Manchester – Die Omikron-Welle trifft England weiter hart und so müssen nun erste Konsequenzen gezogen werden. Die hohen Infektionszahlen führen immer mehr zu Personalmangel und Versorgungsengpässen in Krankenhäusern und anderen Bereichen. Die Verwaltung des Großraums Manchester kündigte an, nicht dringende Operationen in den Krankenhäusern der Region sollen vorerst aufgeschoben werden. In der Mitteilung von Mittwoch (05.01.2022) hieß es, Krebs-, Herz- und Gefäßerkrankungen sowie Transplantationen seien nicht betroffen.

Das „hohe und steigende“ Niveau des Personalmangels sei der Hauptgrund für diese Entscheidung. Etwa 15 Prozent der Mitarbeiter in den Krankenhäusern der Region seien demnach derzeit an Covid-19 erkrankt oder in Quarantäne. Krankenhausträger lösten in den vergangenen Tagen auch in anderen Teilen des Landes den Katastrophenfall aus.

Premierminister Boris Johnson kündigte an, dass er trotz hoher Neuinfektionen weiter ohne neue Corona-Maßnahmen auskommen will.

Premierminister Boris Johnson: NHS steht unter „erheblichem Druck“

Die Regierung in London wollte Berichten zufolge noch am Mittwoch eine Änderung der Testregeln ankündigen. So soll in Zukunft kein PCR-Test zur Bestätigung einer Infektion nach einem positiven Antigen-Test mehr notwendig sein, um eine verpflichtende Isolation auszulösen. Damit soll die Isolationszeit verkürzen und die hohe Nachfrage PCR-Tests verringern.

Großbritanniens Premierminister Boris Johnson musste inzwischen eingestehen, dass der Gesundheitsdienst NHS unter „erheblichem Druck“ steht. Eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen lehnte er trotzdem ab. Dies begründet er damit, dass die hohen Infektionszahlen bislang nicht zu einer ähnlich hohen Zahl an Krankenhauseinweisungen führen.

In Großbritannien wurden am Dienstag mehr als 218.000 Neuinfektionen gemeldet. Dieser Wert enthält einige Nachmeldungen der vergangenen Tage. (lz/dpa)

Rubriklistenbild: © Jack Hill/The Times/dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare