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Olaf Scholz (SPD) bei Erdogan: „Gute und schlechte Autokraten“

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Betont einig: Recep Tayyip Erdogan (r.) und Olaf Scholz.
Betont einig: Recep Tayyip Erdogan (r.) und Olaf Scholz. © MURAT CETIN MUHURDAR/AFP

Scholz und Erdogan zeigen sich beim Kanzler-Besuch einig. Der Politikwissenschaftler Ismail Küpeli erklärt, warum das problematisch ist und was Erdogan will.

Ankara – Anfang der Woche traf Kanzler Olaf Scholz* (SPD) den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan* in Ankara. Besonders mit Blick auf den Ukraine-Krieg zeigten sich die beiden Regierungschefs einig, der türkische Präsident lobte anschließend die „herzliche Atmosphäre“. Der renommierte Politikwissenschaftler Ismail Küpeli sieht den Umgang mit Erdogan kritisch* und erklärt, was der türkische Präsident eigentlich will, wenn er sich derzeit als Vermittler im Ukraine-Krieg anbietet.

Was Erdogan will und wieso der Umgang Deutschlands mit ihm problematisch ist, hat Ismail Küpeli unseren Kollegen erklärt.*

Küpeli schildert im Gespräch, wie es mit der Türkei innenpolitisch weitergehen könnte, wie Erdogans Chancen bei einer Wahl aussehen würden und aus welcher Position heraus der türkische Präsident derzeit agiert. Er erklärt auch, wieso sich Erdogan und Boris Johnson* gerade jetzt besonders unterscheiden. Ob Erdogan ein glaubhafter Friedensvermittler ist und was das mit der „werteorientierten Außenpolitik“ der Ampelkoalition zu tun hat, hat Ismail Küpeli unseren Kollegen in einem ausführlichen Gespräch erklärt.* kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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