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Landtagswahl: Zum Wahlkampf-Endspurt kommt Kanzler Olaf Scholz ins Saarland

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Von: Samira Müller

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Bundeskanzler Olaf Scholz
Landtagswahl im Saarland: Bundeskanzler Olaf Scholz kommt nach Neunkirchen. © Uwe Anspach/dpa

Bald ist Landtagswahl im Saarland. Bundeskanzler Olaf Scholz reist deshalb nach Neunkirchen, um SPD-Spitzenkandidatin Anke Rehlinger zu unterstützen.

Neunkirchen – Am 27. März ist es so weit und das Saarland wählt einen neuen Landtag. Um SPD-Spitzenkandidatin Anke Rehlinger im Wahlkampf zu unterstützt, reist Bundeskanzler Olaf Scholz am Freitag (18.03.2022) nach Neunkirchen. Am Nachmittag wird er auf dem Stummplatz mit Rehlinger zusammen bei einer Kundgebung sprechen, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) mitteilte.

Rehlinger und Scholz wollen für einen Wechsel an der Spitze werben. Seit mehr als 20 Jahren wird das Saarland von der CDU geführt. Dass ein Wechsel möglich ist, zeigen vor allem Umfragen, bei denen die SPD deutlich vor der CDU liegt.

Unterstützung bei der Landtagswahl: Bundeskanzler Olaf Scholz zu Besuch im Saarland

Um alle erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, müsse die Polizei in Neunkirchen einen großen Aufwand betreiben. „Es müssen dabei vorgeschriebene Standards erfüllt werden, die für den Besuch eines Bundeskanzlers oder einer Bundeskanzlerin immer gelten“, sagte Einsatzleiter Peter Müller vom Ermittlungs- und Servicedienst der Polizei Neunkirchen gegenüber der Saarbrücker Zeitung. Für Neunkirchen sei dies ein verhältnismäßig großer Einsatz, bei dem etwa 200 Beamte vor Ort wären. Zudem reise Scholz mit eigenen Personenschützern an.

Zusätzlich behalte die Polizei in Neunkirchen die aktuelle Entwicklung im Ukraine-Konflikt im Blick. Zwar hätte der Krieg keine direkten Auswirkungen auf das Saarland, trotzdem sei die politische Lage prekär, wie Müller erklärt.

Olaf Scholz
Geburtstag14.06.1958
AmtBundeskanzler
ParteiSPD

Außerdem wurde bereits ein Protest angekündigt. Landwirte aus dem Saarland wollen bei der Kundgebung gegen gestiegene Spritpreise demonstrieren, wie die Saarbrücker Zeitung berichtete. Sie wollen mit eigenen Schleppern auf die Auswirkungen der hohen Benzinkosten auf die Landwirtschaft aufmerksam machen. „Das ist gelebte Demokratie, das gehört dazu“, sagte Müller. (Samira Müller)

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