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Offizier unter Terrorverdacht: Franco A. erneut in Untersuchungshaft

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Der Angeklagte Franco A. soll aus mutmaßlich rechtsextremistischer Motivation Waffen beschafft haben, um Anschläge zu verüben.
Der Angeklagte Franco A. soll aus mutmaßlich rechtsextremistischer Motivation Waffen beschafft haben, um Anschläge zu verüben. © Thomas Lohnes/dpa

Bei Franco A. seien Gegenstände gefunden worden, die als Beweismittel in Betracht kämen.

Frankfurt - Gegen den wegen Terrorverdachts angeklagten Bundeswehrsoldaten Franco A. ist ein Haftbefehl erlassen worden. Bei einer Kontrolle A.s am Freitagabend in Offenbach seien Gegenstände gefunden worden, die als Beweismittel dienen könnten, teilte das Oberlandesgericht Frankfurt am Main am Montag mit.

A. soll sich als syrischer Flüchtling getarnt und einen Anschlag geplant haben. Er steht deswegen seit Mai in Frankfurt vor Gericht. Im Jahr 2017 hatte A. bereits für sieben Monate in Untersuchungshaft gesessen.

Franco A.: Verdunkelungs- und Fluchtgefahr

Nun gebe es weitere Erkenntnisse, erklärte das Gericht. Der Vorsitzende des Staatsschutzsenats habe Verdunkelungs- und Fluchtgefahr festgestellt und deshalb am Samstagabend in Eilzuständigkeit einen Haftbefehl erlassen. Am Sonntagvormittag habe ein Spezialeinsatzkommando der Polizei A. festgenommen, er solle noch am Montag dem Gericht vorgeführt werden, hieß es.

Franco A.: Gewalttat „aus einer völkisch-nationalistischen Gesinnung“

Die Anklage wirft Franco A. unter anderem die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat „aus einer völkisch-nationalistischen Gesinnung“ heraus vor. Zudem soll sich der Rechtsextremist als syrischer Flüchtling ausgegeben haben, um den Tatverdacht bei späteren Ermittlungen auf Asylbewerber in Deutschland zu lenken. Darüber hinaus soll er Munition und Sprengkörper aus den Beständen der Bundeswehr an sich genommen und illegal Gewehre besessen haben. (dpa/afp)

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