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Inzidenz über 500

Corona in Österreich: Ansturm auf Impfzentren – Bundesweite 2G-Regel ab Montag

  • Sandra Kathe
    VonSandra Kathe
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In Österreich gilt ab Montag (8.11.2021) eine bundesweite 2G-Regel, etwa bei Veranstaltungen, in Lokalen oder Friseursalons. Der Ansturm auf Impfzentren steigt.

Update vom Sonntag, 07.11.2021, 10.50 Uhr: Die Einführung neuer Corona-Regeln in Österreich hat am Wochenende zu einem großen Ansturm auf die Impfzentren im Land gesorgt. Das berichtet etwa die österreichische Tageszeitung Der Standard. In Salzburg etwa seien bis 17 Uhr am Samstag laut Behördenangaben 1300 Menschen gegen das Coronavirus geimpft worden, in den Wochen zuvor waren es rund 2000 Menschen pro Woche.

Auch in Impfstationen in Wien kam es zu Wartezeiten von bis zu über einer Stunde. Hintergrund des Andrangs sind nicht nur Erstimpfungen, die in einer Übergangsphase bis zum 6. Dezember noch neben einem PCR-Test als 2G-Bescheinigung gelten, sondern auch Auffrischungsimpfungen. Im Rahmen der neuen Corona-Maßnahmen in Österreich gab die Regierung bekannt, dass neun Monate nach der zweiten Impfung ohne Auffrischung das Impfzertifikat verfällt. Auch alle nur einmal mit Johnson & Johnson immunisierten Menschen benötigen bis Anfang Kanuar eine Auffrischung.

Die österreichischen Impfzentren waren am Wochenende nach der Bekanntgabe der 2G-Einführung gut besucht. (Archivfoto)

Pandemiebekämpfung: Regierung in Österreich führt 2G-Regel gegen Corona ein

Erstmeldung vom Samstag, 06.11.2021, 10.01: Wien - Wegen rasant steigender Corona-Zahlen in ganz Österreich hat die Regierung in Wien nach Beratungen mit den Chefs der Bundesländer eine bundesweite 2G-Regelung beschlossen. Diese gilt ab Montag (08.11.2021) und sieht vor, dass Menschen ohne Corona-Impfung in Österreich keine Lokale, Friseure und Veranstaltungen mehr besuchen dürfen. Auch für Menschen, die in Österreich Winterurlaub machen wollen, gilt die 2G-Regel.

In Österreich gilt ab Montag (8.11.2021) eine bundesweite 2G-Regel gegen das Coronavirus. (Archivfoto)

Österreichische Gesundheitsbehörden berichteten am Samstag von 9943 Neuinfektionen, die über dem bisherigen Rekordwert von 9586 liegen, sowie einer Inzidenz von 566,8. Dazu steige, nach Aussage von Bundeskanzler Alexander Schallenberg (ÖVP), auch die Belegung der Intensivbetten deutlich schneller als erwartet. „Es ist schlicht und einfach unsere Verantwortung, die Menschen in unserem Land zu schützen“, begründete der konservative Politiker die drastischen Schritte. Auch in Deutschland wird derzeit über eine Ausweitung der 2G-Regel diskutiert.

Bundesweite 2G-Regel in Österreich gegen Corona: Vierwöchige Übergangsphase

Zu der bundesweiten 2G-Regel wurde auch eine vier Wochen lange Übergangsphase festgelegt, in der auch eine erste Impfung sowie ein aktueller PCR-Test als 2G-Nachweis ausreichend sind. Damit soll ein Anreiz für all jene geschaffen werden, die sich zum ersten Mal impfen lassen. Die Impfquote in Österreich liegt mit 66,5 Prozent etwas niedriger als in Deutschland, wo 69 Prozent der Menschen derzeit vollen Impfschutz haben.

Österreichs Bundeskanzler Alexander Schallenberg gab nach einem Corona-Gipfel mit den Länderchefs am Freitag neue Corona-Maßnahmen bekannt. (Archivfoto)

Zudem wurde beschlossen, dass neun Monate nach der zweiten Dosis eines Corona-Impfstoffs eine Auffrischungsimpfung notwendig wird, ohne die das Impfzertifikat verfällt. Für ganz Österreich gilt außerdem eine FFP2-Maskenpflicht im gesamten Handel.

Corona in Österreich: Kritische Krankenhaus-Belegung schon in wenigen Tagen erreicht

Ursprünglich hatte die Regierung geplant, einen Teil-Lockdown für Ungeimpfte erst einzuführen, wenn 500 Betten in Intensivstationen mit Corona-Patienten belegt sind. Derzeit sind es zwar noch 362, doch die 500 würden schon in wenigen Tagen erreicht werden, sagte Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne). „Deshalb haben wir uns mit den Bundesländern darauf verständigt, mit strengeren Maßnahmen für mehr Sicherheit zu sorgen.“ (ska/dpa)

Rubriklistenbild: © Roland Schlager/dpa

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