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Österreichs Bundespräsident Van der Bellen will noch einmal antreten

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Von: Melanie Gottschalk

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Alexander van der Bellen will es noch einmal wissen: Er kandidiert für eine zweite Amtszeit.
Alexander van der Bellen will es noch einmal wissen: Er kandidiert für eine zweite Amtszeit. © Martin Juen/imago

Österreichs Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat sein Amt seit 2016 inne. Nun hat er eine erneute Kandidatur angekündigt.

Wien - Österreichs Bundespräsident Alexander Van der Bellen kandidiert für eine zweite Amtszeit. „Ich möchte, wenn Sie einverstanden sind, das Meinige dazu beitragen, dass die nächsten Jahre gut werden für uns alle“, erklärte er in einem am Sonntag (22.05.2022) in Online-Netzwerken veröffentlichten Video.

Europa erlebe wegen Pandemie, Krieg und Klimakrise unruhige Zeiten, schrieb der ehemalige Grünen-Chef in einer Online-Nachricht. „Daher möchte ich meine Erfahrung weiterhin in den Dienst für unser Land stellen und nach bestem Wissen und Gewissen dazu beitragen, dass Österreich in eine gute Zukunft geht.“ Der Wahltermin steht noch nicht fest.

Alexander Van der Bellen kandidiert ein zweites Mal: FPÖ will auch ins Rennen gehen

Mit Van der Bellens Ankündigung einer erneuten Kandidatur war bereits gerechnet worden. Der Bundespräsident kann in Österreich einmal wiedergewählt werden. Die rechtsgerichtete FPÖ hat bereits angekündigt, einen Gegenkandidaten ins Rennen zu schicken. 2016 scheiterte ihr Kandidat Norbert Hofer gegen Van der Bellen in der Stichwahl.

Die konservative Kanzlerpartei ÖVP und die meisten Oppositionsparteien haben signalisiert, dass sie keine Gegenkandidaten aufstellen werden. Nur die FPÖ plant, gegen den Ökonomen ins Rennen zu gehen - einen Anwärter oder eine Anwärterin hat die rechte Partei jedoch noch nicht präsentiert.

Bundespräsidentenwahl in Österreich: 2016 turbulenter Wahlprozess

Van der Bellen setzte sich Ende 2016 nach einem turbulenten Wahlprozess gegen den FPÖ-Kandidaten Norbert Hofer schlussendlich mit 53,8 Prozent der Stimmen durch. Die Stichwahl wurde wegen formeller Unregelmäßigkeiten wiederholt, und der Wiederholungstermin wurde wegen mangelhafter Wahlkuverts verschoben. (dpa)

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