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Das Rettungsschiff „Ocean Viking“ wird von SOS Méditerranée und Ärzte ohne Grenzen betrieben. 

Rettungseinsätze im Mittelmeer

„Ocean Viking“ nimmt vor Libyen wieder Bootsflüchtlinge an Bord

Das Rettungsschiff hat vor der libyschen Küste 48 Bootsflüchtlinge an Bord genommen. 

Das Rettungsschiff „Ocean Viking“ hat bei einem neuen Einsatz vor der libyschen Küsten 48 Bootsflüchtlinge an Bord genommen. Unter ihnen seien Frauen, sehr junge Kinder und ein Neugeborenes, teilte die Hilfsorganisation SOS Méditerranée am Dienstag auf Twitter mit. Sie seien knapp 100 Kilometer nördlich der libyschen Küste aus einem Holzboot in Seenot gerettet worden.

Die „Ocean Viking“, die von SOS Méditerranée und Ärzte ohne Grenzen betrieben wird, hatte am Wochenende in Abstimmung mit der italienischen Regierung 82 im Mittelmeer gerettete Migranten nach Lampedusa bringen dürfen. Dies galt als Zeichen einer Änderung der italienischen Flüchtlingspolitik nach dem Antritt der neuen Mitte-Links-Regierung und dem Ausscheiden der rechten Lega. Die Organisationen hatte angekündigt, gleich wieder zu einem Rettungseinsatz auszulaufen.

Die italienische Küstenwache rettete nach eigenen Angaben in der Nacht zum Dienstag 90 Bootsflüchtlinge. Sie seien in Abstimmung mit Malta im maltesischen Rettungsgebiet an Bord genommen worden. Italien habe bei Malta angefragt, wo es die Flüchtlinge einem maltesischen Schiff übergeben dürfe, aber noch keine Antwort bekommen, teilte die Küstenwache mit. (dpa) 

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