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US-Präsident Obama erhöht im Kampf gegen den IS den Einsatz.

"Islamischer Staat"

Obama schickt Elitetruppe nach Syrien

Im Kampf gegen IS-Terroristen setzen die USA in Syrien nun doch Soldaten am Boden ein. Dutzende Spezialkräfte sollen in den kommenden Tagen nach Syrien verlegt werden und vor Ort Angriffe koordinieren.

Die USA verlegen Dutzende bewaffnete Spezialeinheiten in den Norden Syriens, kündigt ein hochrangiger Regierungsvertreter an. Dabei handle es sich um weniger als 50 Soldaten. Sie sollten vor Ort Angriffe syrischer und kurdischer Kämpfer gegen die Terrormiliz koordinieren. Außerdem könnten sie bei der Planung von US-Luftangriffen helfen. Auch werde darüber nachgedacht, im Irak eine kleine Zahl von "Apache"-Kampfhubschraubern inklusive Besatzungen zu stationieren.

Ein Sprecher der Regierung in Washington sagte, der Auftrag der Spezialkräfte werde begrenzt sein und bedeute keine Änderung der Strategie von Präsident Barack Obama zur Bekämpfung des IS.

Obama habe außerdem eine Verlegung einer nicht genannten Zahl an Kampfflugzeugen an den Luftwaffenstützpunkt Incirlik in der Türkei genehmigt. In Abstimmung mit dem irakischen Ministerpräsidenten Haidar al-Abadi solle zudem ein Einsatzkommando gebildet werden, um Angriffe auf Anführer des IS zu koordinieren. Auch die Unterstützung für Jordanien und den Libanan in deren Kampf gegen IS soll verstärkt werden. (dpa/rtr)

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