Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Kim Yo Jong, die Schwester von Kim Jong-un, findet klare Worte für die Zukunft der diplomatischen Beziehungen zu den USA.
+
Kim Yo Jong, die Schwester von Kim Jong-un, findet klare Worte für die Zukunft der diplomatischen Beziehungen zu den USA.

Konflikt

Nordkorea: Schwester von Machthaber Kim Jong-un erteilt USA eine Absage

  • Sandra Kathe
    VonSandra Kathe
    schließen

Die USA hätten falsche Erwartungen für einen Dialog mit Nordkorea. Das sagt Kim Yo-jong, die Schwester des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong-un.

Seoul/Pjöngjang – Die einflussreiche Funktionärin der in Nordkorea herrschenden Arbeiterpartei Kim Yo-jong, die Schwester des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong-un, hat die Hoffnungen der Amerikaner auf eine baldige Wiederaufnahme der Gespräche über das Atomwaffenprogramm in Nordkorea abgewiesen. Die USA hätten falsche Erwartungen an ihr Land und würden nur „in größere Enttäuschung“ gestürzt, zitierten Staatsmedien Kim Yo-jong am Dienstag.

Bei ihrer Aussage spielte Kim auf eine Äußerung von Jake Sullivan an. Der Nationale Sicherheitsberater von US-Präsident Joe Biden hatte zuletzt von einem „interessanten Signal“ aus Pjöngjang gesprochen. Kim Jong-un hatte in der vergangenen Woche bei einem Parteitreffen davon gesprochen, dass seine Regierung sich auf „Dialog und Konfrontation“ mit den USA vorbereiten müsse. In Südkorea wurde dies als Zeichen für seine Dialogbereitschaft – aber auch als indirekter Aufruf verstanden, konkrete Anreize für Verhandlungen zu schaffen.

Gespräche zwischen Nordkorea und USA nicht absehbar: Südkorea hofft auf positive Antwort

Kims Schwester jedoch wurde mit einem koreanischen Sprichwort zitiert, das besage: „Es zählt mehr, wie ein Traum gedeutet wird als ihn zu haben“. Die USA schienen die Lage in der Weise zu deuten, um sich selbst zu trösten, so die Interpretation der Regierungs-Funktionärin. In Südkorea setzte der US-Sonderbeauftragte für Nordkorea, Sung Kim, seine Gespräche über das weitere Vorgehen im Atomstreit fort.

Am Montag hatte er der weitgehend isolierten Führung in Pjöngjang Gespräche ohne jede Vorbedingung angeboten. Er hoffe auf eine positive Antwort. Er betonte zugleich, dass die USA die UN-Sanktionen gegen Nordkorea weiter umsetzten. Die Verhandlungen zwischen Nordkorea und den USA kommen seit einem gescheiterten Gipfeltreffen 2019 in Vietnam – damals noch mit Donald Trump als US-Präsident – nicht mehr voran. (ska/dpa)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare