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Nordkorea-Politik

Kim Jong-un und USA: Dialog und Konfrontation zugleich

  • Sandra Kathe
    VonSandra Kathe
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Bei einem Treffen der Arbeiterpartei in Nordkorea sprach Machthaber Kim Jong-un von der Notwendigkeit, sich auf eine dynamische Sicherheitslage vorzubereiten.

Pjöngjang – Nordkorea müsse sich zum Dialog und zugleich zur Konfrontation mit den USA bereithalten. Das sagte der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-un am dritten Tag eines Treffens des ihm als Parteichef unterstellten Zentralkomitees der herrschenden Arbeiterpartei. In seiner Rede am Donnerstag in Pjöngjang sprach Kim nach Angaben der nordkoreanischen Staatsmedien von der Notwendigkeit, die Interessen des Staats für eine unabhängige Entwicklung sowie seine Würde zu schützen.

Dafür sei es auch nötig, „sich besonders auf Konfrontation vollständig vorzubereiten“, sagte Kim. Berichten nach habe der nordkoreanische Machthaber bei dem Treffen eine „detaillierte Analyse der politischen Tendenz der neu eingesetzten US-Regierung gegenüber unserer Republik“ vorgelegt. Direkt auf den politischen Kurs der neuen Regierung der USA unter Präsident Joe Biden sei er jedoch nicht eingegangen.

Bei einem Treffen der herrschenden Arbeiterpartei ließ sich der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un von seinen Parteigenossen feiern.

Neben Spannungen mit den USA droht Nordkorea auch Nahrungsmittel-Knappheit

Die Verhandlungen zwischen Nordkorea und den USA sind seit dem gescheiterten Gipfeltreffen zwischen Machthaber Kim Jong-un und dem abgewählten US-Präsidenten Donald Trump im Februar 2019 in Vietnam ins Stocken gekommen. Im März hatte Nordkorea den Kurs der Biden-Regierung aber als feindselig eingestuft. US-Regierungsvertreter beschrieben den neuen Ansatz dagegen als „abgestufte praktische Herangehensweise“. Ziel der USA ist es, im Streit um Nordkoreas Atomwaffenprogramm eine Verhandlungslösung zu finden.

Ziel des Zentralkomitee-Treffens ist die Analyse der bisherigen Umsetzung der wichtigsten politischen Vorgaben für dieses Jahr. Bereits zum Beginn des Komitee-Treffens am Montag hatte Kim die Bevölkerung auf eine schlechtere Versorgung mit Nahrungsmitteln eingestellt. Als Grund nannte er die schlechten Erträge der nordkoreanischen Landwirtschaft aufgrund von Unwetterschäden. (ska mit dpa)

Rubriklistenbild: © AFP/KCNA via KNS

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