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Raketentest in Nordkorea
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Kim Jong-un, Machthaber in Nordkorea, sorgt erneut für Entsetzen. (Archivfoto)

Gewalt an der Grenze

Nordkorea: Befehle von Kim Jong-un lösen Entsetzen aus – „Schießt, um zu töten“

  • Luisa Weckesser
    VonLuisa Weckesser
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Die USA sprechen sich gegen die Gewalt an der Grenze in Nordkorea aus. Über die Schießbefehle sei das Außenministerium „entsetzt“.

Washington - Das Außenministerium der USA hat sich am Mittwoch (28.04.2021) gegen nordkoreanische Menschenrechtsverletzungen ausgesprochen und verurteilte die politischen Gefangenenlager des Landes sowie die jüngsten „Schießt, um zu töten“-Befehle scharf, die angeblich Nordkoreas Grenzen vor Corona schützen sollen.

„Wir stehen zu den Millionen Nordkoreaner:innen, deren Würde und Menschenrechte weiterhin in einem der repressivsten und totalitärsten Staaten der Welt verletzt werden“, sagte der Sprecher des US-Außenministeriums, Ned Price, in einer Pressemitteilung.

USA über Nordkorea: „Die zivilisierte Welt hat keinen Platz für eine solche Brutalität“

Die USA seien darüberhinaus entsetzt über die zunehmend drakonischen Schießbefehle an der nordkoreanisch-chinesischen Grenze, die Kontrolle über die Bevölkerung unter dem Deckmantel des Kampfes gegen das Coronavirus bringen sollen. „Die zivilisierte Welt hat keinen Platz für eine solche Brutalität“, erklärte Price.

Nordkorea ist bekannt für eine Litanei von Menschenrechtsverletzungen, darunter Folter, öffentliche Hinrichtungen, willkürliche Inhaftierungen und Einschränkungen bei Sprache und Bewegung. Mindestens 33.700 Nordkoreaner:innen sind aus ihrem Land geflohen und seit Ende der neunziger Jahre in Südkorea angekommen.

Situation in Nordkorea: Im Vorjahr erschossen Soldaten einen südkoreanischen Regierungsangestellten

Im September letzten Jahres erschossen nordkoreanische Soldaten einen südkoreanischen Regierungsangestellten, der eine routinemäßige Bootsfahrt unternahm und unter mysteriösen Umständen in den Gewässern der DVRK,  dem höchsten Regierungsorgan Nordkoreas, landete. Der nordkoreanische Staatschef Kim Jong-un entschuldigte sich später für die Ermordung des 47-jährigen Lee Dae-jun und sagte, es hätte „nicht passieren dürfen“.

„Die Vereinigten Staaten werden weiterhin das Bewusstsein für die ungeheure Menschenrechtssituation in Nordkorea schärfen“, stellte Price abschließend klar.

Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hatte sich zuletzt dafür gerühmt, die Aggressionen des nordkoreanischen Diktators Kim Jong-un gegenüber Südkorea „gestoppt“ zu haben. (Luisa Weckesser)

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