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Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un
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Nordkorea kritisiert die USA aufgrund der Zustimmung zur Aufhebung der Reichweiten-Beschränkung für südkoreanische Militärraketen. (Symbolbild)

Militärraketen

Nordkorea wirft USA „doppeltes Spiel“ bei Südkoreas Raketenprogramm vor

  • VonJan Lucas Frenger
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Die USA heben das Abkommen zur Reichweiten-Beschränkung von südkoreanischen Militärraketen auf – Nordkorea kritisiert das Abkommen.

Pjöngjang – Das Verhältnis zwischen den USA und Nordkorea bleibt angespannt. Nun sorgte die jüngste Zustimmung der USA zur Aufhebung der Reichweiten-Beschränkung für südkoreanische Militärraketen für Ärger. Durch diese erhält die Regierung in Südkoreas Hauptstadt Seoul mehr Entscheidungsfreiheit in Themen wie die Reichweite von Raketen.

Nordkoreas Staatsmedien haben das Abkommen zwischen USA und Südkorea nun heftig kritisiert. In einem Kommentar wirft Nordkorea den Vereinigten Staaten unter anderem eine feindselige Politik gegenüber Pjöngjang sowie ein „doppeltes Spiel“ vor. „Sie sind trotz ihres Lippenbekenntnisses zum Dialog in Konfrontation vertieft“, hieß es am Montag (31.05.2021) in einem offiziellen Artikel der Nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA von Kim Myong Chol, einem „Kritiker für internationale Angelegenheiten“.

Nation: Nordkorea
Kontinent: Asien
Staatsform: Kommunistische Diktatur
Bevölkerung: 25,67 Millionen (Stand 2019)
StaatschefKim Jong-un

Nordkorea: Vorwurf der Doppelmoral an USA

Bereits in der Vergangenheit wurden die Bestimmungen aus dem Jahr 1979 bereits mehrmals durch USA und Südkorea geändert beziehungsweise gelockert. Das Präsident Moon Jae In diese Lockerungen nun begrüße sei laut Kim Myong Chol „ekelhaft und unanständig“. Zahlreiche Länder würden jetzt die Nordkorea-Politik der US-Regierung, die "maximale Flexibilität" vorgebe, als Trickserei sehen, wird Kim von KCNA zitiert. Laut ihm sei dieser Schritt dazu gedacht, einen Rüstungswettlauf auf der koreanischen Halbinsel und in der Region auszulösen.

Damit reagiert Nordkorea jetzt erstmals auf das bilaterale Treffen zwischen US-Präsident Joe Biden und seinem Amtskollegen aus Südkorea, Moon Jae In. Die beiden Staatsoberhäupter trafen sich am 21. Mai in Washington, wo sie sich laut Spiegel unter anderem über eine mögliche Annäherung zu Nordkorea berieten. Ziel des Ganzen sei die vollständige Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel. Um dieses Ziel zu erreichen, wolle man weiterhin mit Nordkorea im Dialog bleiben. US-Präsident Joe Biden kündigte an, Ende Mai einen Sondergesandten nach Nordkorea zu schicken. Bisher blieben die diplomatischen Bemühungen Bidens von Nordkoreas Staatschef Kim Jong-un jedoch weitestgehend unerwidert. (Jan Lucas Frenger mit dpa)

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