Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Kim Jong Un vor dem Denkmal der Märtyrer des Befreiungskrieges - Jetzt gehen Nord- und Südkorea aufeinander zu.
+
Kim Jong Un vor dem Denkmal der Märtyrer des Befreiungskrieges - Jetzt gehen Nord- und Südkorea aufeinander zu.

Annäherung

Nordkorea und Südkorea stellen Verbindungskanäle wieder her

Die Beziehungen zwischen Süd- und Nordkorea kommen lange nicht mehr voran. Jetzt gibt es wieder deutliche Zeichen für eine Annäherung.

Seoul - Nach monatelangen Unterbrechungen haben Süd- und Nordkorea ihre direkten Verbindungskanäle wiederhergestellt. Das teilten beide Länder am Dienstag (27.07.2021) mit, dem 68. Jahrestag der Unterzeichnung des Waffenstillstandsvertrags zur Beendigung des Korea-Kriegs.

Südkoreas Präsident Moon Jae In tauschte nach Angaben seines Büros seit April persönliche Briefe mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un aus. Dabei hätten sie sich auch auf die Wiederherstellung der Kommunikationsverbindungen geeinigt. Der Schritt werde zur Verbesserung der bilateralen Beziehungen beitragen.

Norkorea kappte 2020 die Kommunikationskanäle

Im Juni des vergangenen Jahres hatte Nordkorea einseitig alle Kommunikationskanäle zwischen den Regierungen und den Militärs beider Länder gekappt. Die kommunistische Regierung in Pjöngjang reagierte damit auf Propaganda-Aktionen konservativer südkoreanischer Aktivisten und nordkoreanischer Flüchtlinge an der Grenze, die gegen die Führung in Nordkorea gerichtet waren. Seoul wurde vorgeworfen, nichts gegen die Aktionen zu unternehmen.

Auch die Hotline zwischen dem Präsidialamt in Seoul und dem Büro des nordkoreanischen Machthabers waren von der Maßnahme Nordkoreas betroffen. Später sprengte Nordkorea auch ein innerkoreanisches Verbindungsbüro in der Grenzstadt Kaesong.

Nordkorea wegen Atomwaffenprogramm isoliert

Alle Koreaner wünschten sich, dass sich die bilateralen Beziehungen von den Rückschlägen „so früh wie möglich“ wieder erholten, hieß es am Dienstag in den nordkoreanischen Staatsmedien. Die obersten Anführer hätten sich darauf geeinigt, durch „die Wiederherstellung der getrennten innerkoreanischen Kommunikationsverbindungslinien“ das gegenseitige Vertrauen wiederherzustellen und die Aussöhnung zu fördern.

Wegen seines Atomwaffenprogramms ist Nordkorea international isoliert. Als Folge des gescheiterten Gipfeltreffens zwischen Kim Jong Un mit dem früheren US-Präsident Donald Trump im Februar 2019 in Vietnam kamen auch die innerkoreanischen Beziehungen nicht mehr voran. Trump und Kim konnten sich nicht auf einen Fahrplan für die Abrüstung des nordkoreanischen Atomprogramms sowie auf Gegenleistungen der USA einigen. (ktho/dpa)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare