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Die Schwester von Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un, Kim Yo-jong, hat Südkorea vor einer gemeinsamen Militärübung mit den USA gewarnt. (Symbolbild)
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Die Schwester von Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un, Kim Yo-jong, hat Südkorea vor einer gemeinsamen Militärübung mit den USA gewarnt. (Symbolbild)

Vor Militärübung

Nordkorea: Schwester von Kim Jong-un droht mit Präventivschlag

  • Ute Fiedler
    VonUte Fiedler
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Die Schwester von Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un, Kim Yo-jong, wirft den USA und Südkorea heimtückisches Verhalten vor – und macht Annäherungen zwischen Nord und Süd zunichte.

Pjöngjang – Erst vor Kurzem hatten Nord- und Südkorea ihre Kommunikationskanäle wieder geöffnet. Jetzt verschärft Nordkorea erneut den Ton. Kim Yo-jong, die einflussreiche Schwester des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong-un, wirft den USA und Nachbar Südkorea vor der gemeinsam geplanten Sommer-Militärübung „heimtückisches Verhalten“ und feindselige Politik vor. Das berichtet die Nachrichtenagentur dpa unter Berufung auf Staatsmedien.

Kim Yo-jong warnte, dass beide Seiten sich aufgrund ihres Vorgehens auf eine „ernstere Sicherheitsbedrohung“ einstellen müssten. Nordkorea werde seine Fähigkeiten für „einen machtvollen Präventivschlag“ erhöhen, sagte die Parteifunktionärin und deutete an, dass ihr Bruder Kim Jong-un die Erklärung ermächtigt habe.

USA und Südkorea haben Anzahl der Militärübungen reduziert

Nordkorea ist wegen seines umstrittenen Atomwaffenprogramms weitgehend isoliert. Regelmäßig wirft das Land den USA vor, durch die Manöver mit Südkorea Angriffe vorzubereiten, was Seoul und Washington D.C. jedoch bestreiten. Aus diplomatischen Gründen hatten beide Länder den Umfang einiger Übungen laut dpa bereits reduziert.

Kim Yo-jong hat sich zu Wort gemeldet, nachdem südkoreanische Medien berichteten, die Sommerübungen Südkoreas und der USA würden am Montag (16.08.2021) in geringerem Umfang beginnen. Geplant ist Medienberichten zufolge eine elftägige Kommandoübung, in deren Mittelpunkt Computersimulationen stehen. Zuvor soll ein viertägiges Krisenmanagementtraining stattfinden, das am Dienstag gestartet sei, heißt es. Als Abschreckung gegen Bedrohungen durch Nordkorea haben die USA in Südkorea rund 28.500 Soldat:innen stationiert.

Kim Yo-jong rief die USA auf, die Streitkräfte abzuziehen.  „Was immer ihr Umfang oder ihre Art ist, die gemeinsamen Militärübungen sind von aggressiver Natur, da sie eine Kriegsübung und eine Vorübung für einen Atomkrieg sind“, sagte sie.

Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un warnte Südkorea und die USA bereits mehrfach

Diktator Kim Jong-un hatte Südkorea bereits Anfang August vor neuen Manövern mit den USA gewarnt. Die Warnung war wenige Tage nach der Wiederherstellung monatelang getrennter Kommunikationskanäle zwischen beiden Ländern erfolgt.

Im Juni 2020 hatte Nordkorea alle Kommunikationsverbindungen mit Südkorea einseitig gekappt. Die kommunistische Regierung in Pjöngjang hatte mit diesem Schritt auf Propagandaaktionen konservativer südkoreanischer Aktivisten und nordkoreanischer Geflüchteter an der Grenze reagiert. (uf/dpa)

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