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Rüstungswettlauf

Nordkorea: Kim Jong-un findet Schuldigen für militärische Spannungen

  • VonLukas Zigo
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Kim Jong-un gibt den USA die Schuld an den militärischen Spannungen auf der koreanischen Halbinsel und wirft der US-Regierung „feindseliges“ Handeln vor.

Seoul – Zuletzt gab es Zeichen der Entspannung auf der koreanischen Halbinsel, als Nord- und Südkorea die Kommunikationsleitungen wieder aufnahmen. Auch die US-Regierung unter Joe Biden hatte angeboten, in bedingungslose Verhandlungen mit dem Regime in Nordkorea zu treten.

Nun hat der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-un den USA die Schuld für die militärischen Konflikte auf der koreanischen Halbinsel zugewiesen. Am Dienstag (12.10.2021) sagte Kim der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA, dass die USA die „Hauptursache“ für die Instabilität der Region seien. Im Rahmen seiner Eröffnungsrede auf einer Rüstungsausstellung in der Hauptstadt Pjöngjang, gab er den USA die Schuld an dem aktuellen Wettrüsten zwischen Nord- und Südkorea.

Rüstungswettlauf: Nordkorea und Südkorea stärken ihr Militär

Die „uneingeschränkten und gefährlichen“ Bemühungen Südkoreas, sein Militär zu stärken, „zerstören das militärische Gleichgewicht auf der koreanischen Halbinsel und erhöhen die militärische Instabilität und Gefahr“, sagte Kim vor einer Präsentation verschiedenster Waffen, darunter Nordkoreas größte Interkontinentalrakete, eine ballistische „ICBM“ vom Typ Hwasong-16.

Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un bei einer Ausstellung von Waffensystemen.

Wiederholt hatte die US-Regierung unter Joe Biden erklärt, für Gespräche mit Vertretern Nordkoreas jederzeit und ohne Vorbedingungen offen zu sein. Kim sagte jedoch öffentlich, die Handlungen der USA gäben keinen Grund „zu glauben, dass sie nicht feindselig sind“.

Nordkorea: Vorstoß für „dauerhaften Frieden“ vorerst gescheitert

Nachdem vergangene Woche Nord- und Südkorea ihre Kommunikationsleitungen wiederhergestellt hatten, bestand die Hoffnung auf eine sich entspannende politische Lage. Der Schritt sei ein Versuch, „dauerhaften Frieden“ auf der Halbinsel zu schaffen, hatte Kim Jong-un damals erklärt. Zuvor hatten die beiden Länder durch Raketentests die militärischen Spannungen angeheizt. (Lukas Zigo mit dpa)

Rubriklistenbild: © dpa/kcna/

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