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Nordkorea droht mit Abschuss von US-Kampfjets

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Seit Anfang September fliegen die Luftstreitkräfte der USA und Südkorea regelmäßig gemeinsame Manöver an der Grenze zu Nordkorea.
Seit Anfang September fliegen die Luftstreitkräfte der USA und Südkorea regelmäßig gemeinsame Manöver an der Grenze zu Nordkorea. © afp

Die Drohungen Trumps in Richtung Nordkorea werden dort als Kriegserklärung verstanden.

Nordkorea hat im Streit mit den USA mit dem Abschuss von amerikanischen Langstreckenbombern gedroht. Die Bemerkungen von US-Präsident Donald Trump am Wochenende seien eindeutig eine Kriegserklärung, sagte Nordkoreas Außenminister Ri Yong Ho am Montag im Anschluss an die jüngste UN-Vollversammlung in New York.

„Da die USA unserem Land den Krieg erklärt haben, haben wir jedes Recht, Gegenmaßnahmen zu ergreifen“, sagte Ri. „Dazu gehört das Recht, strategische Bomber der USA abzuschießen, auch wenn sie sich nicht im Luftraum unseres Landes befinden.“

Die US-Börsen bauten nach den Äußerungen ihre Verluste etwas aus. Auch die Renditen der US-Staatsanleihen gaben nach.

Nordkorea und die USA haben sich in den vergangenen Tagen einen verbalen Schlagabtausch geliefert. Trump hatte am Samstag getwittert, Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un und seine Regierung würden „nicht mehr lange hier sein“. Am selben Tag schickten die USA mehrere Langstreckenbomber aus Guam und Kampfjets in den internationalen Luftraum östlich von Nordkorea, um im Streit um das Atomprogramm Nordkoreas Stärke zu demonstrieren. (rtr/dpa)

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