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Eine Frau erinnert 2016 an Anna Politkowskaja.
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Eine Frau erinnert 2016 an Anna Politkowskaja.

Russland

Noch immer nicht aufgeklärt

  • Viktor Funk
    VonViktor Funk
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Unbekannte beauftragten vor 15 Jahren den Mord an Anna Politkowskaja. Bis heute ist unklar, wenn die Hintermänner sind. Und die Tat gilt jetzt auch als verjährt.

Kommen die Auftraggeber des Mordes an Anna Politkowskaja davon? 15 Jahre nach dem Attentat auf die russische Journalistin gilt die Tat nach russischem Gesetz eigentlich als verjährt. Verurteilt wurden in dem Fall bisher sechs Tatbeteiligte – aber nicht die Auftraggeber.

Weil der Mord am Geburtstag des russischen Präsidenten Wladimir Putin (7. Oktober) stattgefunden hatte, waren Spekulationen laut geworden, die Tat könnte ein symbolisches Geschenk an ihn gewesen sein. Putin selbst weilte damals in Deutschland, beim Petersburger Dialog in Dresden. Angesprochen auf den Mord an Politkowskaja, die Jahre zuvor auf Druck Russlands von der Frankfurter Buchmesse als offiziell eingeladene Teilnehmerin wieder ausgeladen wurde, sagte Putin: Sie sei eine unbedeutende Journalistin gewesen.

Politkowskajas letzte Recherche beschäftigte sich mit Folter im krisengeplagten Tschetschenien. Aktive von Reporter ohne Grenzen und Amnesty International hielten am Donnerstag in Berlin eine Mahnwache vor der russischen Botschaft ab und forderten eine vollständige Aufklärung des Mordes an der Journalistin der „Nowaja Gazeta“.

Angesichts der anhaltenden internationalen Aufmerksamkeit sagte der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Donnerstag: „Jeder weiß, dass viele Verbrechen, insbesondere Auftragsdelikte, sehr schwer aufzuklären sind, und eine Aufklärung oft viele, viele Jahre dauert.“ Dennoch „möchten wir alle, dass die Täter identifiziert und bestraft werden“, sagte Peskow.

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