1. Startseite
  2. Politik

US-General sieht „Wendepunkt“ im Ukraine-Krieg: „Russland verliert“

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Jan-Frederik Wendt

Kommentare

Der Schreck Russlands heißt derzeit HIRMAS: Deshalb dürfte das neue US-Hilfspaket für die Ukraine bei Putin nicht gut ankommen.
Ukraine-Krieg: Der Schreck Russlands heißt derzeit Hirmas. © Pfc. Riley Anfinson/Us Marines/IMAGO

Seit fünf Monaten bekämpfen sich Russland und die Ukraine. Ein US-General sieht nun einen „Wendepunkt“ im Krieg.

Washington D.C. – Der pensionierte US-Armeegeneral Mark Hertling sieht einen „Wendepunkt“ im Ukraine-Konflikt. Grund dafür seien die Himars-Raketensysteme. Diese erhält Kiew von den USA. Zudem behauptet Hertling, dass Moskaus Streitkräfte „in einem schlechten Zustand“ seien.

Am Freitag (22. Juli) hatte Washington weitere finanzielle Unterstützung im Wert von 270 Millionen Dollar angekündigt – darunter viere weitere Himars-Raketensysteme. Diese werden als entscheidend im Kampf gegen Russland und Wladimir Putin bewertet. Die Ankündigung der US-Regierung von Joe Biden war erfolgt, nachdem ein hochrangiger US-Verteidigungsbeamter erklärt hatte, die Ukraine habe mit Himars-Raketen mehr als 100 „hochwertige“ Ziele ausgeschaltet. Das berichtet newsweek.com. Die Angriffe hätten Munitionsdepots, Artilleriestellungen mit großer Reichweite, Kommandoposten, Luftverteidigungsanlagen und Radar- sowie Kommunkaitonsknotenpunkte zerstört.

„Was Himars betrifft – weniger Geschosse, größere Reichweite, Präzisionsgenauigkeit – es ist ein Wendepunkt“, twitterte Gertling am Samstag (23. Juli). Der pensionierte General diente als Kommandeur der U.S. Army Europe und der Seventh Army, schreibt newsweek.com. Zudem schrieb Hertling auf Twitter: „Russland ist in schlechter Verfassung und verliert, die Ukraine passt sich an den Kampf an und gewinnt“.

News zum Ukraine-Krieg: Selenskyj dankt Biden für Himars-Waffenlieferung im Kampf gegen Russland

Zuvor hatte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj seine Wertschätzung für die Himars-Raketensysteme zum Ausdruck gebracht. Er dankte Biden „für das neue Verteidigungshilfspaket für die Ukraine. Die äußerst wichtigen, leistungsstarken Waffen werden das Leben unserer Soldaten retten und die Befreiung unseres Landes vom russischen Aggressor beschleunigen. Ich schätze die strategische Freundschaft zwischen unseren Nationen. Gemeinsam zum Sieg“, schrieb Selnskyj auf Twitter.

Der litauische Außenminister Gabrielius Landsbergis bezeichnete die Himars-Waffenlieferung als erfolgreichen Druck auf Russland im Ukraine-Krieg. Dieser Schritt habe zu einem diplomatischen Durchbruch geführt: dem Getreide-Deal und der Hafen-Freigabe von Odessa. „Es ist ganz klar, dass der Krieg früher enden wird, wenn wir die Ukraine schneller bewaffnen“, schrieb Landsbergis auf Twitter. Allerdings kam es am Samstag zu einem Rakettenangriff auf Odessa. (jfw)

Auch interessant

Kommentare