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Verluste: Russische Raketen zerstören eine Schule und ein Gesundheitszentrum für Kinder in Charkiw

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Von: Helena Gries, Tobias Utz, Sandra Kathe, Lukas Zigo, Teresa Toth, Lucas Maier

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Täglich sterben im Ukraine-Krieg Soldaten auf beiden Seiten. Die Statistik zu den Verlusten Russlands wird regelmäßig von den ukrainischen Streitkräften übermittelt.

HINWEIS: Dieser Ticker ist beendet. Einen aktuellen News-Ticker zur Lage in der Ukraine finden Sie hier.

Update vom Montag, 11. Juli, 06.50 Uhr: Wie ukrainische Behörden berichten, haben russische Raketen am frühen Sonntagmorgen eine Schule und ein Gesundheitszentrum für Kinder in der zweitgrößten ukrainischen Stadt Charkiw beschädigt. Der Beschuss forderte keine Opfer, beschädigte das Schulgebäude jedoch schwer.

„Ich denke, dass dies ein Völkermord an unserer Nation und unserer Kultur ist“, sagte Vadym Kostenko, dessen Enkelin die beschädigte Schule besuchte, gegenüber Reuters.

Ukraine-Krieg - Charkiw
Rettungskräfte räumen am 09. Juli 2022 die Trümmer eines zerstörten Hauses nach einem russischen Angriff in einem Wohnviertel in der Innenstadt von Charkiw weg. © Evgeniy Maloletka/dpa

In einem weiteren Bezirk zerstörte eine Rakete ein Privathaus und beschädigte ein Gesundheitszentrum für Kinder. Behördenangaben zufolge sind bei dem Beschuss des Wohnhauses sechs Menschen verletzt.

Russland meldet Angriff auf Slowjansk

+++ 13.30 Uhr:  Bei einem Angriff auf die ostukrainische Stadt Slowjansk haben russische Truppen nach eigenen Angaben bis zu Hundert gegnerische Soldaten getötet. Bei dem Raketenbeschuss einer Keramikfabrik, die einer ukrainischen Artillerieeinheit als temporärer Standort und Munitionsdepot gedient habe, seien zudem mehr als Tausend Granaten für US-Haubitzen vom Typ M-777 zerstört worden, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Sonntag mit. Demnach wurden außerdem 700 Granaten für den Mehrfachraketenwerfer Grad zerstört. Die Angaben konnten nicht unabhängig überprüft werden. 

Verluste für Russland im Ukraine-Krieg: Neue Statistik

+++ 10.30 Uhr: Dies sind die vorläufigen Schätzungen der russischen Kampfverluste mit Stand vom 10. Juli, nach Angaben der Streitkräfte der Ukraine:

Verluste für Russland: Ukrainisches Militär verkündet Sieg gegenüber russischen Truppen in Südukraine

Update vom Sonntag, 10. Juli, 07.00 Uhr: Wie das Nachrichtenportal The Kyiv Independent berichtet, hat das ukrainische Militär 58 russische Truppen in der Südukraine besiegen können. Demnach meldete das ukrainische Einsatzkommando „Süd“, dass es zwei russische Msta-B-Haubitzen, vier Munitionsdepots, eine Störsender-Station und 15 gepanzerte und militärische Fahrzeuge zerstört habe. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Schwere Verluste für Russland: Ukrainisches Militär nennt neue Zahlen

+++ 13.44 Uhr: Wie das Verteidigungsministeriums in Moskau berichtet, hat Russland bei Angriffen im Osten der Ukraine westliche Waffen vernichtet. Demnach wurde ein Hangar mit von den USA gelieferten M777-Haubitzen in der Nähe der Ortschaft Tschassiw Jar im Gebiet Donezk zerstört, so Ministeriumssprecher Igor Konaschenkow. Bei dem Angriff wurden zudem zahlreiche ukrainische Soldaten und ausländische Kämpfer getötet.

Bei Atillerie- und Raketenangriffen im Gebiet Mykolajiw im Süden des Landes, in der Region Dnipropetrowsk um die Millionenstadt Dnipro sowie anderen Teilen des Landes seien zudem ebenfalls zahlreiche ukrainische Soldaten getötet sowie Militärtechnik und Munitionslager zerstört worden, so Konaschenkow. Außerdem sollen die russischen Streitkräfte zwei ukrainische Kampfjets 15 Kampfdrohnen abgeschossen haben. Von unabhängiger Seite lassen sich die Angaben nicht überprüfen.

Schwere Verluste für Russland: Ukrainisches Militär nenne neue Zahlen

+++ 11.09 Uhr: Der Generalstab der Ukraine hat seine tägliche Statistik zu den Verlusten der russischen Armee im Ukraine-Krieg veröffentlicht. Inzwischen sollen 37.200 Streitkräfte gefallen sein. Zudem sollen die materiellen Verluste hoch sein. Die Angaben sind allerdings nicht unabhängig prüfbar.

Schwere Verluste: Russland verliert Truppen und Panzer durch ukrainische Fallschirmjäger

Update vom Samstag, 07.10 Uhr: Ukrainische Fallschirmjäger zerstören russische Panzer und nehmen Truppen bei Mykolaiv gefangen. Der meldet The Kyiv Independent. Demnach habe der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte berichtet, dass die Soldaten der 79. Luftlandebrigade in Mykolaiv fünf russische Panzer zerstört und die überlebenden Besatzungsmitglieder gefangen genommen haben.

Schwere Verluste: Russland verliert Munitionsdepots und Kommandoposten

+++ 22.15 Uhr: In der Region Cherson sollen die ukrainischen Verteidiger zwei russische Kommandoposten zerstört haben. „Da sind auch unsere Erfolge. In Richtung Cherson wurden zwei Kommandoposten der feindlichen Armee von unseren Raketen- und Artillerieeinheiten zerstört“, erklärte die ukrainische Journalistin, nach Angaben des lokalen Nachrichtenportals Pravda. Weitere Details werden noch untersucht, hieß es weiter.

Ukraine-Krieg: Russland verliert Munitionsdepots

+++ 19.15 Uhr: Durch die Lieferungen von modernen Artillerie- und Raketensystemen aus dem Westen hat die Ukraine mehr Möglichkeiten im Kampf gegen Russland. In diesem Zuge haben die Streitkräfte nun eine besondere Angriffskampagne gestartet, wie der Kyiv Independent schreibt. Ziel der militärischen Kampagne ist, die wichtigste Kriegsinfrastruktur von Russland zu zerstören.

Hierfür greift die Ukraine Munitionsdepots in den besetzten Regionen im Osten und Süden der Ukraine an und das offenbar mit Erfolg. In den vergangenen vier Wochen sollen so fast 20 Munitionsdepots der Truppen aus Moskau getroffen worden sein. Unter den Verlusten sollen sich auch einige der größten Depots der russischen Streitkräfte befunden haben, heißt es.

+++ 18.45 Uhr: Es wäre ein schwerer Verlust für Russland: Ein Ex-Nato-General bringt ein neues Ziel auf den Plan. Nachdem Russland die Stadt Kramatorsk im Osten der Ukraine unter Beschuss genommen hatte, äußerte sich General Philip Breedlove gegenüber The Times.

Der ehemalige Oberbefehlshaber der Alliierten für Europa, schlug vor, die Brücke über der Straße von Kertsch zu zerstören. Die Brücke verbindet das russische Festland mit der annektierten Insel Krim. Für die Aktion schlug der Militär die neu gelieferten Harpoon-Raketen vor. „Die Kertsch-Brücke ist ein legitimes Ziel“, sagte Breedlove.

Update vom Freitag, 8. Juli, 08.15 Uhr: Ukrainische Truppen haben laut eigenen Angaben in der Südukraine eine Haubitze, ein Munitionsdepot, eine Drohne und einen Panzer der russischen Armee zerstört. Bei dem Gefecht seien zwölf russische Soldaten gefallen. Das berichtet das Nachrichtenportal Kyiv Independent mit Bezug auf die Meldung der ukrainischen Armee. Diese Angaben lassen sich nicht unabhängig prüfen.

News zum Ukraine-Krieg: Wohl Schwere Verluste auf beiden Seiten

+++ 22.30 Uhr: Im Osten der Ukraine ging der Kampf unvermindert weiter. In der Region Donezk sprachen die pro russischen Separatisten von einem Toten und elf Verletzten, wie die dpa berichtet. Ursache hierfür soll der Beschuss von ukrainischer Seite gewesen sein. Unabhängig überprüfen ließen sich die Angaben bisher nicht.

+++ 18.30 Uhr: Der Geheimdienst der Ukraine hat über das Verteidigungsministerium mitgeteilt, dass Russland Soldaten verbrennen würde, um die tatsächlichen Opferzahlen gering zu halten. In den Außenbezirken der Stadt Cherson sollen den Informationen nach, immer wieder Leichen auf den Straßen verbrannt werden.

Aufgrund des hohen Grades der Verbrennungen könnten die Leichen zumeist nicht mehr identifiziert werden, heißt es weiter. Die Vertreter der russischen Besatzer versuchen laut ukrainischen Angaben, die Leichen als Opfer von Artilleriebeschuss zu deklarieren. Den ukrainischen Feuerwehrleuten ist es verboten, die besagten Brände zu löschen. Die Angaben konnten bisher nicht unabhängig überprüft werden.

Ukraine-Krieg: Schwere Verluste für Russland

+++ 11.30 Uhr: Russische Truppen haben am Wochenende im Zuge der Eroberung der Stadt Lyssytschansk die Einnahme der kompletten Region Luhansk vermeldet. Aus dem Kreml hieß es erwartungsgemäß, dass der Oblast „befreit“ worden sei. Eine weitere Phase der „Spezialoperation“ sei nun abgeschlossen, erklärte Außenminister Sergej Lawrow in Moskau. Laut einer Analyse des ZDF mussten die russischen Streitkräfte bei der Eroberung von Lyssytschansk schwere Verluste hinnehmen. Die Datenlage dazu ist allerdings schlecht. Lediglich die ukrainische Armee veröffentlicht regelmäßige Statistiken. Demnach sind rund 36.500 Soldaten des russischen Militärs bislang im Krieg gefallen. Hinzu kommen wohl circa 110.000 verwundete Streitkräfte. Die Analyse geht davon aus, dass die Zahl der gefallenen Soldaten noch höher ist. Darauf deuten demnach die Materialverluste hin, beispielsweise wurden bereits mehr als 830 Panzer zerstört.

Besonders stark sollen die separatistischen Volksrepubliken von den Verlusten betroffen sein. Sie werden laut Analyse in vorderster Front eingesetzt. Die Angaben sind nicht unabhängig prüfbar.

Update vom Donnerstag, 7. Juli, 07.00 Uhr: 38 russische Soldaten wurden am 6. Juli bei den Kämpfen in der Ukraine getötet. Zudem verlor das Militär einen T-62-Panzer, zwei 120-mm-Mörserkomplexe „Sani“, zwei gepanzerte Fahrzeuge, vier weitere Fahrzeuge sowie drei Munitionslager in der Region Mykolayiv und ein Kraftstoff- und Schmiermittellager in Cherson. Das gab das Operationskommando Süd, eine Formation der ukrainischen Bodentruppen, in einem Facebook-Video bekannt.

Ein Teil der Soldaten sei bei einem Angriff auf ukrainische Einheiten in Dobrianka, Cherson, getötet worden. Nachdem die Truppe fünf Soldaten verloren hatte sowie einer verwundet wurde, habe sie sich zurückgezogen, wie Ukrinform aus dem Video zitiert.

Update vom Mittwoch, 6. Juli, 06.55 Uhr: Nach Angaben ukrainischer Medien sind mittlerweile 36.200 Soldaten der russischen Armee gefallen, 150 sind im Vergleich zur letzten Statistik hinzugekommen. 18 weitere gepanzerte Militärfahrzeuge seien zerstört worden, wodurch die Gesamtzahl bei 3772 liegt. Panzer wurden fünf zerstört, die Gesamtzahl beträgt 1594, heißt es vonseiten der Ukraine. Berichten der ukrainischen Online-Zeitung Prawda zufolge wurden russische Angriffe im Osten erfolgreich von ukrainischen Streitkräften abgewehrt.

Die russische Armee verlor zudem weitere zwei Artillerie-Systeme, damit insgesamt 806. Bei der Spezial-Ausrüstung gab es einen weiteren Verlust zu verzeichnen, bei Fahrzeugen und Treibstofftanks stieg die Zahl um elf auf 2629 an. Die Daten zeigt eine vom Kyiv Independent via Twitter veröffentlichte Statistik.

Erstmeldung von Dienstag, 5. Juli, 12.48 Uhr: Kiew/Moskau – Der ukrainische Generalstab hat die Statistik zu den Verlusten Russlands im Ukraine-Krieg aktualisiert. Demnach sind bereits 36.350 Soldaten gefallen. Zudem wurden bereits 1594 Panzer und 217 Militärflugzeuge zerstört. (tu/ska/hg/lm mit dpa/AFP)

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