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Nahost-Konferenz zum Friedensprozess zwischen Israel und Palästinensern, hier Österreichs Außenminister Kurz.

Nahost-Konflikt

Nahost-Konferenz ohne Israelis und Palästinenser

An der "Konferenz für den Frieden im Nahen Osten" nehmen mehr als 70 Länder teil. Frankreich will Israelis und Palästinenser an einen Tisch bringen, die bleiben jedoch fern.

Vertreter von mehr als 70 Staaten und internationalen Organisationen haben am Sonntagmorgen in Paris Beratungen über den Nahost-Konflikt aufgenommen. In seiner Eröffnungsrede warnte Frankreichs Außenminister Jean-Marc Ayrault davor, dass die Zwei-Staaten-Lösung "bedroht" sei.
Die Teilnehmer der Konferenz wollen sich bei der Konferenz in Paris für ein friedliches Nebeneinander eines israelischen und eines palästinensischen Staates stark machen.

An dem Treffen nehmen unter anderem Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) und sein scheidender US-Kollege John Kerry teil.

"Anti-israelische Standpunkte"

Vertreter Israels und der Palästinenser bleiben den Beratungen in Paris hingegen fern. Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu sprach im Vorfeld von einer "manipulierten Konferenz", deren Ziel es sei, "anti-israelische Standpunkte" zu verabschieden. Das Treffen findet wenige Tage vor der Amtsübernahme des neuen US-Präsidenten Donald Trump statt, der eine ausgesprochen Israel-freundliche Politik angekündigt hat. (afp)

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