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Nahost

Iran: „Nur eine falsche Bewegung“ – Karte mit Zielen in Israel veröffentlicht

  • Marvin Ziegele
    VonMarvin Ziegele
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Eine „Raketenalarm“-Karte zeigt eine Liste von Zielen, die der Iran angreifen würde, einschließlich Nadeln auf libanesischem Gebiet und in palästinensischen Städten.

Jerusalem - Die iranische Zeitung Times of Tehran veröffentlichte am Dienstag (14.12.2021) unter dem Titel „Nur eine falsche Bewegung!“ eine Karte, auf der Israel mit Raketenangriffen gedroht wurde. Die Stecknadeln stellten Raketenwarnungen für Dutzende potenzieller Ziele dar, wobei einige der Stecknadeln auf libanesischem Gebiet und auf palästinensischen Städten im Westjordanland platziert wurden.

„Auf strategischer Ebene haben wir nicht die Absicht, irgendjemanden anzugreifen, aber auf operativer und taktischer Ebene sind wir zu einer entschlossenen Reaktion und einer schnellen und harten Offensive gegen den Feind bereit“, sagte Mohammad Bagheri, der Generalstabschef der iranischen Streitkräfte.

Iran: Zeitung veröffentlicht Karte mit Zielen in Israel

Obwohl die Bedrohung gegen Israel gerichtet ist, wurden die roten Stecknadeln auf der Karte über einer Linie platziert, die die Grenze zum Libanon darstellt. Auch auf den im Westjordanland liegenden Städten Dschenin und Nablus wurden Nadeln platziert.

Mohammad Bagheri, Generalstabschef der iranischen Streitkräfte.

Die ebenfalls im Westjordanland liegenden Städte Ramallah und Hebron scheinen ebenfalls zu den Zielen des Iran zu gehören, falls Israel einen Schlag gegen den Iran führen sollte. In Ramallah befinden sich Teile der Regierung der Palästinensischen Autonomiegebiete.

Iran-Konflikt: Raketen auf Städte im Westjordanland?

Der Iran plant der Karte nach auch, Raketen auf mehrere unbewohnte Gebiete in der Negev-Wüste abzufeuern. Welchen strategischen Wert die Wüste hat, ist unklar.

Da es kaum diplomatische Möglichkeiten gibt, Teheran zur Einstellung seines Atomprogramms zu bewegen, muss sich die Islamische Republik nach Ansicht des israelischen Militärs darüber im Klaren sein, dass sie bei einer Fortsetzung ihres Programms mit härteren Sanktionen und einer echten militärischen Option rechnen muss.

All diese Drohungen und Schritte kommen zu einem Zeitpunkt, an dem der Iran und die P4+1-Länder (Russland, China, Frankreich, Großbritannien und Deutschland) gerade in Wien sind, um diplomatisch zu prüfen, wie die illegalen Sanktionen gegen den Iran aufgehoben werden können. (Marvin Ziegele)

Rubriklistenbild: © Atta Kenare/afp

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