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Eine Demonstrantin mit nackten Brüsten wird am am Rande der Feierlichkeiten zum Ende des Ersten Weltkriegs in Paris festgenommen.

Protest gegen Donald Trump

Mit nackten Brüsten gegen Trump

Einer Demonstrantin mit nackten Brüsten gelingt es, bei den Feierlichkeiten zum Ende des Ersten Weltkriegs in Paris trotz hoher Sicherheitsvorkehrungen in die Wagenkolonne des US-Präsidenten zu laufen.

Eine Demonstrantin mit nackten Brüsten ist am Rande der Feierlichkeiten zum Ende des Ersten Weltkriegs in Paris in die Wagenkolonne von US-Präsident Donald Trump gerannt. Der Frau sei es gelungen, Sicherheitsbarrieren am Gehsteig zu überwinden, berichteten Reporter in der Kolonne.

Auf einem Video ist zu sehen, wie die Frau - die nach französischen Medienberichten der Organisation Femen angehört - auf die Champs-Élysees rennt, als der Wagen von Trump am Sonntag gerade vorbeigefahren ist. Die anderen Fahrzeuge in der Kolonne setzen ihren Weg fort, während die Demonstrantin die Arme hochreißt.

Sicherheitskräfte hielten die Frau dann fest und drängten sie von der Straße. Auf ihren Brüsten ist das Wort „Fake“ zu erkennen, das „falsch“ oder „Fälschung“ bedeutet. Darunter scheint „Peace“ zu stehen, Frieden. Femen teilte per Twitter mit, die Aktivistin habe die „Heuchelei“ der Gedenkveranstaltungen zum Ende des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren anprangern wollen. Die französische Nachrichtenagentur AFP meldete zwei Femen-Aktivistinnen.

Trump war am Sonntagvormittag auf dem Weg zum Triumphbogen. Dort nahmen Dutzende Staats- und Regierungschefs an einer Zeremonie zum Ende des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren teil. (dpa)

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