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Vor der Synagoge in Pittsburgh wird mit Blumen und Luftballons an die Opfer erinnert.

Pittsburgh

Mutmaßlicher Attentäter plädiert auf nicht schuldig

44 formelle Beschuldigungen reicht die US-Bundesanwaltschaft gegen den mutmaßlichen Attentäter von Pittsburgh ein - unter anderem wegen elffachen Mordes. Bei einem Gerichtstermin plädiert der Angeklagte jedoch auf nicht schuldig.

Der mutmaßliche Synagogen-Attentäter von Pittsburgh hat auf nicht schuldig plädiert. Diese formelle Erklärung gab der Anwalt des 46-jährigen Robert Bowers am Donnerstag bei einem Gerichtstermin in der Stadt im Bundesstaat Pennsylvania ab, wie örtliche Medien berichteten. Die US-Bundesanwaltschaft hat gegen Bowers formelle Beschuldigungen in 44 Punkten eingereicht, darunter wegen elffachen Mordes. Ihm droht die Todesstrafe.

Der antisemitische Parolen brüllende Attentäter hatte am Samstag während eines Gottesdienstes in der Lebensbaum-Synagoge um sich geschossen und elf Menschen getötet. Es handelt sich wohl um den blutigsten judenfeindlichen Angriff der US-Geschichte.

Zu seinem zweiten Gerichtstermin erschien Bowers laut der Zeitung „Pittsburgh Post-Gazette“ in Handschellen und zu Fuß. Zu seinem ersten Termin am Montag war er noch im Rollstuhl gekommen. Bowers war bei seiner Festnahme direkt nach der Tat von den Einsatzkräften angeschossen worden.

Wie schon bei seinem ersten Termin sprach Bowers dem Bericht zufolge nur wenige Worte. Er bestätigte lediglich, dass er die von einem Staatsanwalt gegen ihn vorgetragenen Beschuldigungen verstanden habe. (afp)

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