Am Mittwoch zerschlug die Bundesanwaltschaft eine mutmaßliche Terrorzelle des „Islamischen Staates“ in Nordrhein-Westfalen.
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Am Mittwoch zerschlug die Bundesanwaltschaft eine mutmaßliche Terrorzelle des „Islamischen Staates“ in Nordrhein-Westfalen.

IS-Terrorzelle

Mutmaßliche IS-Terrorzelle: Zwei weitere Verdächtige in Tadschikistan

Am Mittwoch zerschlug die Bundesanwaltschaft eine mutmaßliche Terrorzelle des „Islamischen Staates“ – nun rücken zwei abgeschobene Tadschiken in den Fokus

Im Fall der am Mittwoch zerschlagenen mutmaßlichen IS-Terrorzelle ermittelt die Bundesanwaltschaft gegen zwei weitere Verdächtige. Die beiden Männer aus Tadschikistan sollen allerdings schon vor einiger Zeit in ihr Heimatland abgeschoben worden sein. Fünf Tadschiken sitzen in Untersuchungshaft, weil sie im Auftrag der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) Anschläge auf US-Stützpunkte in Deutschland und einen Mord an einem Islamkritiker geplant haben sollen. 

Die Verdächtigen sollen mit dem Gedanken gespielt haben, die Militärbasen mit Drohnen oder Gleitschirmen anzugreifen. Laut „Spiegel“ erkundigte sich die strenggläubige Ehefrau eines der Männer 2019 telefonisch bei einer Flugschule im rheinland-pfälzischen Bitburg nach Gleitschirmkursen. Wenige Tage später habe es eine Razzia gegen das Netzwerk gegeben. Der Kurs sei nie gebucht worden. 

Die Gruppe hatte scharfe Waffen und Anleitungen für den Bombenbau. Die Anschläge sollen aber nicht unmittelbar bevorgestanden haben. Vier der Männer waren am Mittwoch in Nordrhein-Westfalen festgenommen worden. Der fünfte Beschuldigte saß schon vorher in U-Haft. (dpa)

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