+
Bei dem Anschlag wurden mindestens 17 Menschen getötet.

Afghanistan

Mindestens 17 Tote bei Selbstmordanschlag

Bei einem Selbstmordanschlag auf einem Markt im Osten Afghanistans sind mindestens 17 Menschen ums Leben gekommen. Es gibt mehrere Verletzte. Unter den Opfern der Explosion sollen auch NATO-Soldaten sein.

Bei einem Selbstmordanschlag auf eine Patrouille im Osten Afghanistans sind am Mittwoch nach Krankenhausangaben mindestens 17 Menschen getötet und 37 weitere verletzt worden. Unter den Opfern der Explosion in der Stadt Chost seien auch ISAF-Soldaten, erklärte ein Sprecher der NATO-Truppe, ohne zu erläutern, ob es sich um Tote oder Verletzte handelt.

Nach Angaben eines Sprechers des Innenministeriums galt der Anschlag einer gemeinsamen Patrouille von NATO und afghanischen Kräften. Demnach sprengte sich der Attentäter mit einem Motorrad in die Luft. Der Täter habe seinen Sprengsatz in unmittelbarer Nähe der gepanzerten Fahrzeuge gezündet. Zu dem Anschlag bekannte sich zunächst niemand, das Innenministerium machte aber die Taliban dafür verantwortlich.

Die Provinz Chost liegt an der Grenze zu den pakistanischen Stammesgebieten. Sie zählt zu den Bastionen radikaler Islamisten, die auch Verbindungen zum Terrornetzwerk Al-Kaida unterhalten. In der Region gibt es immer wieder Anschläge. (afp/dpa)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion