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Rauchschwaden über dem Ort der Autobombenexplosion in Kabul.
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Rauchschwaden über dem Ort der Autobombenexplosion in Kabul.

Afghanistan

Mindestens 26 Tote durch Autobombe in Kabul

In der afghanischen Hauptstadt Kabul detoniert am frühen Montagmorgen eine Autobombe in der Nähe des Hauses des stellvertretenden Regierungsgeschäftsführers. Mindestens 26 Menschen sterben.

Bei einer schweren Explosion in der afghanischen Hauptstadt sind mindestens 26 Menschen getötet worden. Das bestätigte am Montag ein Sprecher des Gesundheitsministeriums, Wahidullah Madschroh. Nach Angaben des Innenministeriums wurden außerdem 42 Verletzte in Krankenhäuser gebracht. Der Sprecher des Innenministeriums Nadschib Danisch sagte, es handele sich um eine Autobombe. Der Fahrer habe in dem Wagen gesessen, auch er sei getötet worden. Zu dem Anschlag bekannten sich die radikalislamischen Taliban. Der afghanische Präsident Ashraf Ghani und Regierungsgeschäftsführer Abdullah Abdullah verurteilten die Tat.

Nach ersten Erkenntnissen detonierte die Bombe im Viertel Gulai-e Dawachana, nahe dem Haus des stellvertretenden Regierungsgeschäftsführers, Hadschi Mohammed Mohakek. Einem Reporter der BBC sagte ein Sprecher von Mohakek, der Politiker sei unversehrt. In der Nähe soll sich auch eine der vielen privaten Universitäten der Stadt befinden. Ob Studenten betroffen waren, blieb zunächst unklar.

Erste Fotos zeigten eine in Rauchwolken gehüllte Straße, verkohlte Bäume, mehrere kleine Feuer und schwer beschädigte Häuser und Läden. Es ist bereits der zehnte schwere Anschlag in der Stadt seit Jahresbeginn. Kabul verzeichnet landesweit die meisten zivilen Opfer von Anschlägen. (dpa)

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