Peloponnes

111 Migranten gerettet

Kreuzfahrtschiff nimmt Geflüchtete auf - Neues Rettungsschiff angekündigt.

Das Kreuzfahrschiff „Marella Discovery“ hat vor der griechischen Halbinsel Peloponnes 111 Migranten aufgenommen, die auf dem Weg nach Italien in Seenot geraten waren. Die Menschen, darunter 33 Minderjährige, wurden in den Hafen der griechischen Küstenstadt Kalamata gebracht, wie die griechische Küstenwache am Sonntag mitteilte. Seit die Balkanroute weitgehend geschlossen ist, versuchen viele Migranten mit von Schleusern organisierten Überfahrten aus Griechenland oder direkt aus der Türkei nach Italien zu gelangen.

Die Organisation Ärzte ohne Grenzen kündigte derweil am Sonntag an, gemeinsam mit SOS Méditerranée ein neues Schiff in das mittlere Mittelmeer zu entsenden, um Bootsmigranten zu bergen. Die 69 Meter lange „Ocean Viking“ fahre unter norwegischer Flagge. Sie sei mit vier schnellen Rettungsbooten und einer Klinik mit mehreren Räumen ausgestattet und solle Ende des Monats im Zielgebiet sein. Das Vorgängerschiff „Aquarius“ hatte auf Druck Italiens hin 2018 die Suche im Mittelmeer einstellen müssen. (dpa)

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