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Trump und Obama mischen sich im Wahlkampf ein

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Von: Lucas Maier

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Die Midterms stehen in den USA kurz bevor. Auf der Zielgeraden zu den Zwischenwahlen schalten sich Trump und Obama in den Wahlkampf ein. 

Washington – In den USA geht der Wahlkampf zu den Midterms auf die Zielgerade. Während der amtierende Präsident Joe Biden sich wenn, nur verhalten, in den Wahlkampf einmischt, setzen sich jetzt zwei Ex-Präsidenten auf die Agenda.

Am Freitag (28. Oktober) rief der ehemalige Präsident Barack Obama auf einer Wahlkampfveranstaltung: „Legt euer Handy weg, lasst Tiktok in Ruhe – geht wählen“, wie das ZDF schreibt. Auch die republikanische Seite erhält kurz vor den Zwischenwahlen Unterstützung eines Ex-Präsidenten. Donald Trump hat eine Last-Minute-Wahlkampftour angekündigt, wie das US-Wirtschaftsmagazin Forbes schreibt.

Midterms in den USA: Trump und Obama betreten auf den letzten Metern noch die Bildfläche.
Midterms in den USA: Trump und Obama betreten auf den letzten Metern noch die Bildfläche. (Archivbild) © Alex Brandon/dpa

Zwischenwahlen in den USA: Trump und Obama schalten sich in Wahlkampf ein

Der Skandalpräsident, Donald Trump, hatte sich zuvor bereits in den Wahlkampf zu den Midterms eingeschaltet. Bisher war er jedoch lediglich in Ohio und Pennsylvania zur Wahlkampfunterstützung. Kurz vor den Wahlen am Dienstag (8. November) setzt The Donald zum Endspurt an, wie Forbes schreibt.

Für Barack Obama war sein Besuch auf einer Wahlkampfveranstaltung im Bundesstaat Georgia, das erste Engagement zu den Zwischenwahlen 2022, wie das ZDF schreibt. „Steht auf von der Couch und geht wählen“, rief Obama vehement zum Wählen auf.

Midterms in den USA: Es geht um nicht weniger als die Demokratie selbst

Für den Demokraten ist klar, bei dieser Wahl steht nicht weniger als die Demokratie selbst auf dem Spiel. „Im ganzen Land kandidieren Menschen, die versucht haben, unsere Demokratie zu untergraben“, warnte Obama in einem Vorort von Atlanta.

Im Wahlkampf vor den Midterms in den USA ist das Recht auf Abtreibung ein großer Streitpunkt zwischen Demokraten und Republikanern. „Frauen sollten überall selbst bestimmen können, was mit ihrem Körper geschieht“, zitiert das ZDF Barack Obama dazu. Zuletzt stand der Republikanisch Kandidat von Atlanta, Herschel Walker, im Kreuzfeuer der Kritik. Mehrere Frauen werfen dem selbst erklärten Abtreibungsgegner vor, sie zu einer Abtreibung gedrängt zu haben. (Lucas Maier)

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