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Noch 121 Menschen vermisst

Miami: Reste des eingestürzten Hochhauses gesprengt

Das eingestürzte Wohnhaus in Miami wird durch eine kontrollierte Explosion gesprengt. Doch müssen die Bergungsarbeiten ausgesetzt werden - wegen Tropensturm „Elsa“.

Miami - Der herannahende Tropensturm „Elsa“ war einer der Gründe, dass das teilweise eingestürzte Wohnhaus im US-Bundesstaat Florida am Sonntagabend (Ortszeit) komplett abgerissen wurde. Mit einer kontrollierten Explosion wurde das Gebäude in der Stadt Surfside Nahe Miami gesprengt, wie in Fernsehaufnahmen zu sehen war. Am Wochenende war die Suche nach Verschütteten vorübergehend ausgesetzt worden, damit die Vorbereitungen zum Abriss abgeschlossen werden konnten.

Sprengung des Wohnhauses in Surfside/Miami: Mehr als 120 Menschen gelten als vermisst

Anwohner:innen des Stadtviertels von Surfside im US-Bundesstaat Florida waren bereits vor der Sprengung aufgefordert worden, in ihren Häusern zu bleiben und Türen und Fenster zum Schutz vor Staub und kleineren Partikel geschlossen zu halten. Der Wohnkomplex mit rund 130 Wohneinheiten war am 24. Juni aus noch ungeklärten Gründen teilweise eingestürzt. Seither wurde quasi rund um die Uhr mit Spürhunden, Spezialkameras und schwerem Gerät nach Verschütteten gesucht. Inzwischen wurden 24 Tote geborgen. Mehr als 120 Menschen gelten weiterhin als vermisst, wobei unklar ist, wie viele von ihnen sich zum Unglückszeitpunkt tatsächlich in dem strandnahen Gebäude aufhielten.

Berungsarbeiten in Miami werden fortgesetzt

Sobald Sektionen der Unglücksstelle sicher seien, werden die Bergungsarbeiten fortgesetzt, wurde versichert. Zunächst hatten die Behörden erklärt, die Abrissarbeiten könnten mehrere Wochen dauern. Rund zehn Tage nach dem Unglück gab es allerdings kaum noch Hoffnungen, Überlebende in den Trümmern zu finden.

Tropensturm „Elsa“: Spur der Verwüstung

„Elsa“ hinterließ derweil in der Karibik eine Spur der Verwüstung: In der Dominikanischen Republik und in Santa Lucia starben drei Menschen. Die Behörden auf Jamaika und Kuba warnten vor Überschwemmungen, Sturmböen und Schlammlawinen. Auf Barbados wurden hunderte Häuser beschädigt. „Elsa“ war am Samstag von einem Hurrikan der Stufe 1 zu einem Tropensturm herabgestuft worden und soll weiter an Kraft verlieren, je näher er der Küste Floridas kommt.

Den Bergungsarbeiten setzte jedoch nicht nur der sich nähernde Sturm zu: Eines der Suchteams musste aufgrund eines Corona-Ausbruchs aufgelöst werden. Der Chef der Feuerwehr von Miami-Dade, Alan Cominsky, gab am Wochenende mehrere Corona-Fälle in einem der Suchteams bekannt. Alle Betroffenen seien isoliert und ihre Kontaktpersonen ausfindig gemacht worden. (ktho/afp/dpa)

Rubriklistenbild: © Lynne Sladky /dpa

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