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Herbst 2015: Chinas Staatschef Xi Jinping begrüßt Kanzlerin Angela Merkel in Peking.

Iran und Nordkorea im Fokus

Merkel reist nach China

Bereits zum elften Mal reist Kanzlerin Merkel zum Staatsbesuch nach China. Der Besuch wird überschattet von den Auseinandersetzungen über den Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran.

Erstmals seit der Bildung der neuen Bundesregierung reist Kanzlerin Angela Merkel heute zu einem China-Besuch nach Peking.

Der Besuch wird überschattet von den Auseinandersetzungen über den Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran und das Tauziehen um das nordkoreanische Atomwaffen- und Raketenprogramm. Merkel, die erst am Donnerstagmorgen in Peking eintrifft, reist mit einer kleinen Wirtschaftsdelegation. Größere Abkommen sollen bei ihrem Besuch nicht unterzeichnet werden.

Vor dem Hintergrund der Handelsstreitigkeiten zwischen China und den USA soll es bei ihren Gesprächen am Donnerstag mit Ministerpräsident Li Keqiang und Staats- und Parteichef Xi Jinping auch um mehr Marktöffnung und um Kritik an zwangsweisem Technologietransfer gehen. Ob oder wie auch Menschenrechtsfragen angesprochen werden, war offen. Zum Abschluss des zweitägigen Besuches reist Merkel am Freitag in die südchinesische Metropole Shenzhen, die als Hochburg chinesischer Innovation gilt. (dpa)

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