Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Mohammed Mursi und Angela Merkel stehen in Berlin gemeinsam vor den Kameras.
+
Mohammed Mursi und Angela Merkel stehen in Berlin gemeinsam vor den Kameras.

Mursi in Berlin

Merkel mahnt Menschenrechte an

Angela Merkel fordert den ägyptischen Staatspräsidenten Mohammed Mursi bei seinem Besuch in Berlin zur Einhaltung der Menschenrechte auf. Mursi versichert, er wolle demokratische Reformen in seinem Land vorantreiben.

Angela Merkel fordert den ägyptischen Staatspräsidenten Mohammed Mursi bei seinem Besuch in Berlin zur Einhaltung der Menschenrechte auf. Mursi versichert, er wolle demokratische Reformen in seinem Land vorantreiben.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat den ägyptischen Staatspräsidenten Mohammed Mursi unter dem Eindruck der Unruhen in seinem Land zur Einhaltung der Menschenrechte aufgefordert. Sie sagte am Mittwoch nach einem Gespräch mit ihm im Kanzleramt, für die Bundesregierung sei es wichtig, dass zu allen politischen Kräften ein Gesprächsfaden vorhanden sei, diese ihren Beitrag leisten könnten, dass Menschenrechte eingehalten würden und die Religionsfreiheit gelebt werden könne. Aus ihrer Sicht sei eine gute, gedeihliche Wirtschaftsentwicklung ein Beitrag für stabile politische Verhältnisse, sagte die Kanzlerin.

Mursi versicherte, er wolle demokratische Reformen in seinem Land vorantreiben: „Ägypten wird ein Rechtsstaat sein.“ Seine Verhängung des Notstands in Teilen des Landes verteidigte er als vorübergehende Maßnahme. „Sie dient der Sicherheit der Einwohner, um kriminellen Überfällen ein Ende zu setzen.“ Der Ausnahmezustand solle beendet werden, sobald keine Notwendigkeit mehr bestehe.

Auf die Frage, ob er die Opposition in eine Allparteienregierung einbinden wolle, sagte Mursi, es gebe eine stabile Regierung. Nach den Parlamentswahlen in wenigen Monaten werde über eine neue Regierung entschieden. Er sprach sich für einen Ausbau der deutsch-ägyptischen Beziehungen aus - verwahrte sich aber gegen die „Einmischung in interne Angelegenheiten“. (dpa)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare