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Melania Trump hat keine Lust mehr auf den Polit-Zirkus der USA.
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Melania Trump hat keine Lust mehr auf den Polit-Zirkus der USA.

Ehemalige First Lady

Melania Trump: „First Lady war nie etwas, was sie sein wollte“

  • Daniel Dillmann
    VonDaniel Dillmann
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Melania Trump hat keine Lust mehr, weder auf Washington DC noch auf den Polit-Zirkus der USA. Ihre Pläne sind andere.

Washington DC - Sie war die unsichtbarste First Lady in der modernen Geschichte der USA. Die Bevölkerung der Vereinigten Staaten bekam schon während ihrer Amtszeit nur sehr wenig von Melania Trump zu sehen. Seit Januar dieses Jahres ist die Ehefrau von Donald Trump endgültig abgetaucht.

Ein einziges Mal wurde Melania Trump diesen Sommer in der Öffentlichkeit gesehen. Gemeinsam mit ihrem Sohn Barron Trump verließ sie ihr ehemaliges Zuhause: den Trump Tower in New York City, wo sie einst nach dem Wahlsieg ihres Mannes mit ihm gemeinsam die goldene Rolltreppe hinuntergefahren kam. Anschließend ging es für die Trumps in die Hauptstadt Washington DC und ins Weiße Haus, das für vier Jahre das neuen Zuhause der dreiköpfigen Familie werden sollte.

Melania Trump: Keine Lust auf eine Rückkehr als First Lady der USA

Doch eine Rückkehr dorthin kommt für Melania Trump nicht infrage. Das dokumentiert der Nachrichtensender CNN in einem ausführlichen, exklusiven Bericht über die ehemalige First Lady. Ihre Zeit in Washington DC habe sie nie genossen. Entsprechend habe sie „kein Interesse“, dorthin zurückzukehren oder ihren Mann Donald Trump im Falle einer erneuten Kandidatur für das Präsidentenamt zu unterstützen.

„First Lady war nie etwas, was sie sein wollte“, sagte laut dem US-Sender eine Vertraute Melania Trumps. „Für sie war es nur ein Kapitel. Das ist für sie vorbei. Das war es.“ Schon während der Amtszeit ihres Mannes hatte sich Melania rar gemacht. Das unterscheidet das in Slowenien geborene ehemalige Top-Model von ihren Vorgängerinnen. Laura Bush galt als fleißige Spendensammlerin für ihren Mann, den Präsidenten George W. Bush. Hillary Clinton hatte bereits während der Amtszeit ihres Mannes Bill ihre eigene politische Karriere im Hinterkopf. Und Michelle Obama faszinierte die Menschen in den USA mit ihrem rhetorischen Talent bei ihren öffentlichen Auftritten fast genauso wie ihr Ehemann Barack Obama. Vor kurzem veröffentlichte Michelle ein Buch. Sie ist außerdem Hauptdarstellerin einer Netflix-Serie für Kinder.

Melania Trump: Mit Sohn Barron und Donald Trump ab nach Mar-a-Lago

Melania Trump hat sich dagegen nach der Wahlniederlage ihres Mannes bei der US-Wahl 2020 endgültig aus der Öffentlichkeit verabschiedet. Zunächst zog sie gemeinsam mit Ehemann Donald und Sohn Barron nach Mar-a-Lago, ins familieneigene Luxus-Resort. Über den Sommer siedelte die Familie dann um, raus aus dem schwül-heißen Florida und ab ins kühle New Jersey. Dort, in Bedminster, besitzen die Trumps ein weiteres Golf-Resort. Mittlerweile sind Melania Trump und Sohn Barron wieder in Mar-a-Lago, wo der mittlerweile 15-jährige Barron laut CNN eine Privatschule besucht.

Während Donald Trump also schon wieder voll auf Wahlkampf geschaltet hat und regelmäßig auf Großveranstaltungen auftritt, bleibt Melania Trump im Hintergrund. Weder unterstützt sie ihren Mann bei dessen politischen Comeback-Versuchen, noch hat sie eigene Ambitionen auf eine aktive Rolle im Polit-Zirkus der USA. Das überlässt sie wohl anderen im Trump-Clan. „Das werden eher Lara Trump oder Kimberly Guilfoyle sein“, sagte eine weitere Vertraute Melanias gegenüber CNN. Die Ehefrau von Eric Trump und die Freundin von Donald Trump Jr. hätten „dasselbe Bedürfnis wie Donald Trump, erneut anzutreten. Melania hat das absolut nicht.“ (Daniel Dillmann)

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