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„Rapunzel“ sollen Agenten des Secret Service First Lady Melania Trump in ihrer Zeit im Weißen Haus genannt haben.
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„Rapunzel“ sollen Agenten des Secret Service First Lady Melania Trump in ihrer Zeit im Weißen Haus genannt haben.

USA

Melania Trump: So gab sich „Rapunzel“ im Weißen Haus

  • Daniel Dillmann
    VonDaniel Dillmann
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Ihre Angestellten nannten Melania Trump „Rapunzel“. Eine ehemalige Vertraute nennt weitere Details in einem neuen Enthüllungsbuch.

Washington D. C. - Auch nach dem Auszug aus dem Weißen Haus füllt Melania Trump die Schlagzeilen in den USA. Grund dafür ist ein neues Enthüllungsbuch ihrer ehemaligen Mitarbeiterin, das in der kommenden Woche erscheinen wird. In diesem Buch gibt Stephanie Grisham tiefe Einblicke in das Leben der ehemaligen First Lady in Washington D. C. Vorab berichtet der US-Nachrichtensender CNN über den Inhalt.

Demnach soll sich Melania Trump in ihrer Zeit als First Lady an der Seite des damaligen US-Präsidenten Donald Trump einen eigenen Spitznamen erworben haben. Laut Grisham nannten die Agenten des Secret Service, der für den Schutz der Präsidentenfamilie zuständig ist, die 51 Jahre alte gebürtige Slowenin „Rapunzel“. Wie die Märchengestalt würde auch Melania ihren Turm (das Weiße Haus) kaum verlassen. „Sie ist davon überzeugt, dass Entspannung zentral für ihre Schönheitskur sei“, so Grisham über ihre ehemalige Chefin. Zu der Entspannung gehörten demnach auch tägliche Wellness-Kuren und Gesichtsmasken. Melania habe laut Grisham lange vor dem Rest des Landes und der Corona-Pandemie begonnen, nur noch von Zuhause aus zu arbeiten.

Obsessionen: Was Melania Trump und Donald Trump verbindet

Ähnlich wie ihr Mann Donald Trump soll aber auch Melania eine Obsession mit ihrem Bild in der Öffentlichkeit gehabt haben. Sie ließ ihre Angestellten tägliche Pressespiegel über ihre Person anlegen. „Kein Detail wurde ausgelassen, nichts entging ihrem Auge. Sie hatte sogar Google Alerts für ihren eigenen Namen eingerichtet“, so Grisham, die es wissen muss. Immerhin begleitete sie die First Lady bereits während Donalds Wahlkampf und war später als Kommunikationsdirektorin des Weißen Hauses und als Pressesprecherin der First Lady selbst aktiv.

Laut Grisham frönte auch Melania Trump dem Hobby ihres Mannes, despektierliche Spitznamen zu verteilen. Ihre Stieftochter Ivanka Trump nannte die First Lady nur „die Prinzessin“. Schon während Donald Trumps Amtszeit waren etliche Gerüchte über die Beziehung seiner ältesten Tochter und seiner dritten Ehefrau im Umlauf. Nach dem Wahlsiegs Trumps soll Ivanka versucht haben, die Büros im Ostflügel des Weißen Hauses für sich zu beanspruchen. Diese Räumlichkeiten stehen aber traditionell dem Stab der First Lady zu.

Ex-Mitarbeiterin Stephanie Grisham packt in ihrem Enthüllungsbuch über die Trumps aus.

Melania Trump und Ivanka Trump: Eisige Beziehungen in der Familie

Andere Personen aus dem Umfeld der Trumps beschrieben die Beziehung zwischen Ivanka und Melania noch unterkühlter. So soll die First Lady ihre Stieftochter und deren Ehemann Jared Kushner bei mehreren Gelegenheiten als „Schlangen“ bezeichnet haben.

Eine weitere Anekdote, die Grisham über Melania Trump zu berichten weiß, betrifft die Geschichte um ihre H&M-Jacke mit der Aufschrift „I really don‘t care. Do you?“ (Es ist mir wirklich egal. Was ist mit Dir?), die Melania beim Besuch eines Einwanderungszentrums in Texas getragen hatte. Laut CNN hätten Grisham und Melania die negative Presse auf dem Heimflug gelesen. Melanias Vorschlag sei so simpel wie in Trump‘scher Tradition gewesen. Sie habe einfach einen großen Kreis um das Wort „don‘t“ machen wollen und einen Strich durch. So sollte aus dem Satz ein „I really care“ werden. Dann wollte Melania einfach die Presse beschuldigen, das übersehen zu haben.

Wem diese Geschichte nun zu abwegig erscheint, um wahr zu sein, dem sei das „Sharpy Gate“ von Donald Trump in Erinnerung gerufen. (Daniel Dillmann)

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