Melania Trump, Ehefrau des US-Präsidenten, beobachtet die Abschluss-Pressekonferenz nach dem G7-Gipfel
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Melania Trump, Ehefrau des US-Präsidenten Donald Trump.

Stephanie Winston Wolkoff

„Zusammenarbeit mit Melania und Familie Trump war der größte Fehler meines Lebens“

  • Teresa Toth
    vonTeresa Toth
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  • Marvin Ziegele
    Marvin Ziegele
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Melania Trumps Ex-Beraterin Stephanie Winston Wolkoff behauptet, die First Lady habe in ihrer Zeit im Weißen Haus über private E-Mail-Konten mit ihr kommuniziert.

  • Die ehemalige Beraterin von Melania Trump behauptet in einem Interview, dass die First Lady für Regierungsangelegenheiten ein privates E-Mail-Konto benutzte
  • In „Melania and Me: The Rise and Fall of My Friendship with the First Lady“ schildert Stephanie Wolkoff das Verhältnis zwischen der First Lady und ihrer Stieftochter Ivanka Trump.
  • Die Familie von US-Pr��sident Donald Trump kommt in dem Buch alles andere als gut weg.

+++ 17.18 Uhr: Melania Trump soll in ihrer Zeit im Weißen Haus private Konten für ihre E-Mails benutzt haben. Das behauptet ihre ehemalige Beraterin und Freundin, Stephanie Winston Wolkoff, in einem Interview mit der „Washington Post“. Mehrmals am Tag habe die First Lady der USA über private Konten der „Trump Organization“ mit ihr offizielle Regierungsinformationen ausgetauscht. Unter anderem ging es um Termine für Staatsbesuche und finanzielle Angelegenheiten für Events, bei denen Winston Wolkoff selbst massiv an der Planung beteiligt war.

Im Wahlkampf zur Präsidentschaftswahl 2016 hatte Donald Trump die strafrechtliche Verfolgung seiner Konkurrentin Hillary Clinton gefordert, die in ihrer Zeit als US-Außenministerin über ein privates E-Mail-Konto kommunizierte. Auf Trumps Wahlkampfveranstaltungen skandierten seine Anhänger oftmals, dass Clinton eingesperrt werden soll („Lock her up“). Melania Trump wäre nicht das erste Mitglied der Familie, das in eine E-Mail-Affäre verwickelt ist.

In ihrem neuen Buch schrieb Winston Wolkoff, dass ihre Zusammenarbeit mit der Familie Trump der „schlimmste Fehler ihres Lebens“ war. Sie wünscht, sie hätte Melania Trump nie getroffen, heißt es außerdem.

Ehemalige Beraterin behauptet, Melania Trump habe private E-Mail-Kontos im Weißen Haus benutzt

Update vom Dienstag, 02.09.2020, 12:43 Uhr: Und wieder erscheint Enthüllungsbuch über die Familie von US-Präsident Donald Trump. Im Mittelpunkt steht diesmal Melania Trump. Ihre ehemalige Freundin und Vertraute Stephanie Winston Wolkoff gibt pikante Details über die First Lady bekannt. Laut dem Nachrichtenmagazin Dailymail hat ein Insider vorab bereits neue Details über das Buch veröffentlicht.

Demnach soll Winston Wolkoff unter anderem über Melanias Reaktion auf Ivanka Trumps Äußerung schreiben, sie wolle in die Fußstapfen ihres Vaters treten und Präsidentin werden. Die First Lady soll in einem solchen Gespräch die Augen verdreht und „Nein, danke“ gemurmelt haben. Außerdem soll sich Melania laut ihrer früheren Freundin gerne mit der ehemaligen First Lady Jaqueline Kennedy verglichen und behauptet haben, ihre Mission sei es, wieder mehr Eleganz ins Weiße Haus zurückzubringen.

Freundin von Melania Trump: Familie Trump ist „betrügerisch“ und „täuschend“

Erstmeldung vom Montag, 31.08.2020, 15.48 Uhr: Washington – Enthüllungsbücher sind en vogue. Zumindest, wenn es um die Familie des US-Präsidenten Donald Trump geht. Zuerst sorgte das Buch der Präsidenten-Nichte Mary Trump für Aufsehen, als sie die Trump-Familie als „kaputteste Familie der Welt" bezeichnete. Nun könnte in einem neuen Buch erneut für Schaden am Image der Trumps gesorgt werden – vor allem an Melanias Ruf.

Melania Trump: Ehemalige Freundin veröffentlicht Enthüllungsbuch

Unter dem Titel „Melania and Me: The Rise and Fall of My Friendship with the First Lady“ veröffentlicht die ehemalige Freundin der First Lady, Stephanie Winston Wolkoff, ein Buch, das am 01. September 2020 erscheinen soll. Gegenüber ABC News spricht Wolkoff davon, dass „jeder davon erfahren soll“. „Diese Präsidentschaft und das, was diese Propagandamaschine hinter diesem Mann im Weißen Haus tut.“ Die Trump-Familie sei von „Täuschung“ und „Betrug" umgeben.

Die dem New York-Magazin vorliegenden Textpassagen des Buches handeln unter anderem von der Beziehung von First Lady Melania Trump zu ihrer Stieftochter Ivanka Trump. In ihrem Buch schreibt Wolkoff, dass Melania sowohl Ivanka als auch Mitarbeiter des Weißen Hauses als einen Haufen „Schlangen“ beschrieben hätte. Darüber hinaus soll Melania versucht haben, Ivanka aus Fotos zu drängen, da sie befürchtete, Donald Trumps Tochter könne ihr die Show stehlen.

Trügerische Harmonie? Ein Enthüllungsbuch beschriebt die Beziehung zwischen Ivanka und Melania Trump.

Ethüllungsbuch über Melania Trump: Liegt sie im Streit mit Ivanka?

Wolkoff wollte gegenüber ABC News keine Aussage dazu machen, Audiomitschnitte von Gesprächen zwischen ihr und Melania Trump veröffentlichen zu wollen. „Ich werde nicht kommentieren, ob es Aufnahmen zu den Gesprächen gibt.“ Aber sie könne „alles, das in dem Buch steht, zu einhundert Prozent stützen. Das wissen Donald und Melania."

Stephanie Winston Wolkoff ist eine ehemalige Beraterin von Melania Trump. Im Februar 2018 wurde Wolkoff jedoch wieder aus ihrem unbezahlten „Amt“ gedrängt, da bekannt wurde, dass ihre Firma 26 Millionen US-Dollar für die Planung der Amtseinführung von Donald Trump und weitere Events erhalten habe. Winston Wolkoff sprach damals von insgesamt 1,62 Millionen, die unter den Mitarbeitern aufgeteilt wurden. Später kooperierte Wolkoff mit Bundesermittlern bei einer Untersuchung, ob Trumps Komitee Spendengelder für seinen Amtsantritt vergeudet hatten.

Melania Trumps Sprecherin Stephanie Grisham bezeichnete Wolkoffs Buch als eine Sammlung von „Unwahrheiten“ und „Rache-Taktiken“. „Jeder, der seine selbst bezeichnete Freundin insgeheim aufnimmt, ist ein unehrlicher Mensch“. (Marvin Ziegele)

Ein Buch von Michael Cohen, ehemaliger Anwalt von Donald Trump, geht tiefer auf Trumps Rassismus und Hass auf Barack Obama ein.

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