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Globaler Klimastreik am 20.9, hier in Stuttgart.

Editorial

#MeinKlimastreik - Viele Stimmen für den Klimaschutz

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  • Thomas Kaspar
    Thomas Kaspar
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Aktivistinnen und Aktivisten zeigen, dass die Klimakrise keine Frage von Jugend oder Geschlecht ist.

Gletscher schmelzen. Wälder brennen. Orkane verwüsten unsere Erde. Seit Jahrzehnten berichten wir in der Frankfurter Rundschau über die negativen Folgen des Klimawandels. Inzwischen leider täglich.

Es ist Zeit für eine Zäsur.

Zum Start der internationalen Klimawoche setzen wir für zwei Tage den Rhythmus der gewohnten Berichterstattung außer Kraft. Für zwei Ausgaben brechen wir mit dem üblichen Nachrichten-Schema, um ein Zeichen zu setzen: Wenn wir gemütlich weitermachen, werden die Konsequenzen ungemütlich. Wir müssen selbst ungemütlich werden, neue Ideen ausprobieren, wenn wir wirklich eine Veränderung finden und durchsetzen wollen.

Es ist Zeit für ungewöhnliche Wege.

In der Freitagsausgabe haben wir den Aktivistinnen und Aktivisten von Fridays for Future eine Stimme gegeben. In einer freundlichen Übernahme nutzten die Jugendlichen die Möglichkeiten des für sie ungewohnten Mediums Zeitung, um ihr Anliegen aus unterschiedlichen Perspektiven vorzustellen. Das Besondere und Ernsthafte dieser Generation übertrug sich auf die Redaktion - und wie die Reaktionen zeigen, auch auf viele Leserinnen und Leser.

Es ist Zeit für #MeinKlimastreik.

Heute geben uns Frankfurterinnen und Frankfurter ihr Gesicht und ihre Stimme für die zweite Sonderausgabe. Sie zeigen unter dem Zeichen #MeinKlimastreik, dass die Klimakrise keine Frage von Jugend oder Geschlecht ist. Wir fanden diese Motive so stark, dass wir unsere Samstagsausgabe freigeräumt haben. Menschen brauchen Raum, Gedanken brauchen Raum, Motivationen brauchen Raum. So entsteht ein Bild davon, wie sehr dieses Thema unsere Zeit bewegt. Wie vielfältig die Gründe sind, sich zu engagieren, aber auch wie groß die Angst vor Untätigkeit ist.

Es ist Zeit für Ihr Engagement.

Das war der Anfang. Wir wollen von Ihnen wissen: Wie sehr bewegt Sie die Klimakrise? Wie engagieren Sie sich? Was wünschen Sie sich? Schreiben Sie uns per Brief oder E-Mail (leserbrief@fr.de), schenken Sie uns konstruktive Kommentare auf unserer Webseite, posten Sie auf Twitter mit dem Zusatz #MeinKlimastreik. Wir sammeln, sichten und geben den besten Ideen Raum in Ihrer FR.

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