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US-Präsidentschaft

Kandidiert Meghan Markle 2024? Donald Trump reagiert: „Ich hoffe, das passiert“

  • VonMirko Schmid
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Derzeit erregt Meghan Markle viel Aufsehen. Die Ehefrau des britischen Prinzen Harry wird als Präsidentschaftskandidatin gehandelt – Donald Trump antwortet prompt.

  • Meghan Markle, Ehefrau von Prinz Harry, soll Ambitionen auf eine politische Karriere in den USA hegen.
  • Donald Trump reagiert umgehend mit einer Kampfansage.
  • Alle Neuigkeiten rund um den 45. US-Präsidenten finden Sie in den Trump-News.

Los Angeles - Meghan Markle ist eine Frau mit vielen Talenten. Sie war bereits Schauspielerin, Frauenrechtlerin und Unternehmerin. Demnächst könnte die ehemalige Darstellerin der „Rachel Zane“ in der Fernsehserie „Suits“ und aktuelle Duchess of Sussex eine neue Rolle in Angriff nehmen: die der Präsidentschaftskandidatin. In den US-Medien sorgen Treffen der Ehefrau des britischen Prinzen Harry mir verschiedenen Mitgliedern der demokratischen Partei für Aufsehen, es wird gemutmaßt, dass sich Markle vernetzen will, um im nächsten Schritt Spenden für eine etwaige Präsidentschaftskandidatur zu sammeln - sofern Joe Biden nicht wieder antreten wolle.

Die britische „Daily Mail“ berichtet von Gerüchten aus Westminster, unter anderem aus dem Umfeld des ehemaligen Premierministers des Vereinigten Königreiches, Tony Blair. Diesen Gerüchten zufolge plant die in Los Angeles geborene Markle derzeit akribisch ihren Einstieg in die Politik, bereits in der Vergangenheit machte sie mit Reden zur Gleichstellungspolitik auf sich aufmerksam.

Donald Trump fordert Meghan Markle heraus

Meghan Markle selbst ließ sich bisher keinen Kommentar zu ihren politischen Ambitionen entlocken, doch als Frau mit afroamerikanischen Wurzeln und emanzipatorischen Ansichten passt sie hervorragend in das Bild der Antagonistin zu Donald Trump. Und der ließ sich nicht lange locken. Nachdem er bereits im Wahlkampf zur Präsidentschaftswahl 2020 im Rahmen einer Pressekonferenz verlautbart hatte „kein Fan“ der Ehefrau von Prinz Harry zu sein, äußerte sich Trump kürzlich während einer Telefonschalte mit Fox News erneut abwertend über Markle.

Meghan Markle: Schauspielerin, Prinzengattin – und bald Präsidentschaftskandidatin?

Neben Meghan Markle wäre auch Kamala Harris eine logische Gegnerin für Donald Trump

Einer Präsidentschaftskandidatur von Meghan Markle im Falle eines Rückzuges von Joe Biden, den sie im Vorjahr im Rennen gegen Donald Trump öffentlich unterstützt hatte, sähe er entspannt gegenüber, so der Ex-Präsident. Er „hoffe“ sogar, dass dies passiere, da eine solche Kandidatur ihn selbst „noch mehr“ dazu motivieren würde, erneut zu kandidieren. Die Botschaft zwischen den Zeilen: Soll sie nur kommen, mit ihr nimmt es Trump gerne auf. Ganz nebenbei ließ der Republikaner mit seinen Worten durchblicken, dass er sich bereits jetzt mit einer Kandidatur 2024 auseinandersetzt.

Doch nicht nur Meghan Markle wäre eine aussichtsreiche Kandidatin, sollte sie sich infolge einer Absage von Joe Biden für eine zweite Amtszeit um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten bewerben. Die Favoritin der US-Medien auf eine Biden-Nachfolge auf dem Ticket der demokratischen Partei ist und bleibt Vizepräsidentin Kamala Harris. Wie Markle ist Harris ein Kind von Einwanderern, ihre Mutter stammt aus Indien, ihr Vater aus Jamaika.

Ob Meghan Markle oder Kamala Harris: Für Donald Trump könnte es eng werden

Und im Gegensatz zu Meghan Markle bringt Harris die Erfahrung aus knapp zwei Jahrzehnten als Wahlkämpferin für die Demokraten mit - erst als Bezirksstaatsanwältin, später als Generalstaatsanwältin und Senatorin. Im Gegensatz zu Markle hat sich Harris auch bereits um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten beworben. Auch wenn sie ihrem aktuellen Vorgesetzten Joe Biden deutlich unterlag, hat die erste Vizepräsidentin der USA 2020 damit bereits ein Netzwerk aus Spendern und politischen Verbündeten aufgebaut, das sich Markle erst mühsam erarbeiten müsste.

Doch ob Meghan Markle oder Kamala Harris: Sollte Joe Biden sich nach vier Jahren im Weißen Haus dazu entschließen, keine weitere Amtszeit anstreben zu wollen, dann wären beide als Frauen aus Einwandererfamilien ein Novum als Präsidentschaftskandidatin. Und damit all seinem Spott zum Trotz eine echte Gefahr für Donald Trump und seinem Traum von der zweiten Amtszeit im Weißen Haus. (Mirko Schmid)

Rubriklistenbild: © SAEED KHAN

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