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Massiver Protest fällt bei Kälte aus

Rund 500 Friedensaktivisten demonstrierten vor den UN

Von Ines Stickler (New York)

Der massive Protest blieb aus, den "Not in our name" (Nicht in unserem Namen) für den Tag versprochen hatte, an dem Chefinspekteur Hans Blix den Bericht der Waffenkontrolleure dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen vorlegte. Bei eisigen Temperaturen kamen nur einige hundert Kriegsgegner zum Dag Hammarskjöld Platz in Manhattan. Ihre Schilder und Laken mit Aufschriften wie "Kein Krieg für Öl" oder "Respektiert die UN" riss der eisige Wind ebenso mit sich wie den Klang der Trommel, die eine auf dem Boden knieende Chinesin unablässig zur Mahnung an den Frieden schlug.

"Wenn in Irak Massenvernichtungswaffen gefunden werden, stimmen wir zu, dass sie unschädlich gemacht werden. Aber ein Krieg in unserem Namen soll nicht geführt werden", sagt Pfarrer Simon Harak. Unterzeichner lasen das "Statement of Conscience", die "Gewissenserklärung", vor, unter die rund 47 000 Menschen ihre Unterschrift gesetzt haben.

Dem Friedensnetzwerk "Not in our name", das im März 2002 gegründet wurde, gehören unter anderen etliche Intellektuelle und Künstler aus den USA an. Auch Angehörige von Opfern der Terrorattacken des 11. September haben sich den Kriegsgegnern angeschlossen. Zu Demonstrationen im Central Park in New York und in Washington brachte das Netzwerk hunderttausende Menschen auf die Straßen.

Statt dem "Pledge of Allegiance", dem Loyalitätsgelöbnis zur Nation, legen die Kriegsgegner ein Widerstands-Gelöbnis ab. "Wir als Menschen, die in den Vereinigten Staaten leben, glauben, dass es unsere Pflicht ist, uns den Ungerechtigkeiten zu widersetzen, die von unserer Regierung - in unserem Namen - begangen wurden", heißt es im "Pledge of Resistance".

Dossier: Krieg gegen Irak?

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