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Markus Söder
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Markus Söder will im Wahlkampf mit Markus Söder punkten.

CSU vor Bundestagswahl

„Nicht nur den Armin zeigen“: Markus Söder will mit eigenem Gesicht Wahlkampf machen

  • VonMirko Schmid
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Markus Söder kündigt an, im Wahlkampf Plakate mit dem eigenen Konterfei aufhängen zu lassen. Alleine auf Armin Laschet will sich die CSU nicht verlassen.

München - Armin Laschet führt die Union als Kanzlerkandidat in den Wahlkampf zur Bundestagswahl im September. Das ist seit einigen Wochen und einem in Teilen als selbstzerstörerisch wahrgenommenen innerparteilichen Duell zwischen dem CDU-Chef und seinem CSU-Amtskollegen Markus Söder Gewissheit. Genauso klar ist allerdings, dass es aus Söders Sicht einen deutlich besser geeigneten Kanzlerkandidaten aus den Reihen der Schwesterparteiein gegeben hätte: sich selbst.

Und so macht sich der selbsternannte „Kanzlerkandidat der Herzen“ nun daran, im Bundestagswahlkampf auf die eigene Popularität zu setzen, anstatt sich auf die Zugkraft seines Ministerpräsidenten-Kollegen aus Nordrhein-Westfalen zu verlassen. In einer Grundsatzrede vor seiner Landtagsfraktion in München soll Markus Söder, so berichten es Teilnehmende, verkündet haben, „nicht nur den Armin zeigen“ zu werden. Stattdessen soll es „Plakate mit meinem Kopf“ geben. Diese Söder-Plakate soll er auch mit einem „vielfachen Wunsch der Basis“ begründet haben.

Markus Söder will „Wimpernschlag“-Wahlkampf mit eigenem Konterfeit für die Union entscheiden

Tatsächlich erfreut sich Markus Söder an der Parteibasis der Union, auch an jener der CDU, deutlich höherer Beliebtheitswerte als der bereits jetzt durch schlechte Umfragewerte in der Kritik stehende Kanzlerkandidat Laschet. Und da am Wahltag bereits „ein Wimpernschlag“ das Duell um Platz 1 zwischen der Union und den Grünen entscheiden könne, müsse seine CSU in den kommenden Wochen „eine eigene Linie“ finden.

Somit zieht die CSU um Söder eine Absetzbewegung einem Schulterschluss mit dem strauchelnden Spitzenkandidaten von der großen Schwester vor. Das liege eben daran, so Söder, dass es „mit dem Bundestrend ja nicht so gut“ laufe. Und da die CSU „keine Filiale“ der CDU sei, müsse man nun in Bayern erst einmal auf sich selbst schauen. Zwar unterstütze man Laschet und sei nicht gegen ihn, so Söder, aber als Bayern sei man zuerst einmal für sich. (Mirko Schmid)

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