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Ein Fahrzeug der UN-Mission Minusma im Einsatz in Mali. (Archivbild)
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Ein Fahrzeug der UN-Mission Minusma im Einsatz in Mali. (Archivbild)

Auslandseinsatz der Bundeswehr

Mali: Anschlag auf UN-Blauhelme - mindestens ein Toter

  • Daniel Dillmann
    VonDaniel Dillmann
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In Mali verüben Unbekannte einen Sprengstoffanschlag auf UN-Blauhelme. Mindestens ein Soldat stirbt. Auch die Bundeswehr ist im westafrikanischen Staat im Einsatz.

Bamako - In Mali ist ein Blauhelmsoldat bei einer Explosion getötet worden. Der Soldat war Teil der UN-Friedensmission Minusma, die im westafrikanischen Krisenstaat läuft. Vier weitere Soldaten seien bei dem Anschlag teils schwer verletzt worden. Das Fahrzeug der Soldaten soll in der nördlichen Stadt Tessalit über einen Sprengsatz gefahren sein und so die Explosion ausgelöst haben. Das sagte Minusma-Sprecher Olivier Salgado der Deutschen Presse-Agentur DPA.

„Dieser Vorfall ist eine traurige Erinnerung an die ständige Gefahr, die unsere Friedenstruppen bedroht“, hieß es in einer Stellungnahme Salgados. Minusma ist eine der kostspieligsten und gefährlichsten Friedensmissionen der Vereinten Nationen. Über die Nationalität des gestorbenen Soldaten wurden bislang keine Angaben gemacht. Die deutsche Bundeswehr ist mit etwa 1200 Soldatinnen und Soldaten in Mali im Einsatz. Die Einheiten sind Teil der UN-Mission sowie einer EU-Ausbildungsmission. Der Einsatz gilt als einer der gefährlichsten Auslandseinsätze der Bundeswehr seit dem Rückzug aus Afghanistan.

Bundeswehr-Einsatz in Mali: Machtkämpfe im westafrikanischen Krisenstaat

In dem westafrikanischen Krisenstaat sind mehrere bewaffnete Gruppen aktiv. Einige davon stehen in Verbindung zu islamistischen Terrorgruppen wie der Miliz Islamischer Staat (IS) oder dem Netzwerk Al-Kaida.

In den vergangenen Wochen und Monaten gab es immer wieder Anschläge auf ausländische Soldaten in Mali. Vergangene Woche war ein Soldat der französischen Operation „Barkhane“ getötet worden. Frankreich ist mit rund 5100 Soldaten in Mali vertreten. Im Juli 2017 stürzte ein Kampfhubschrauber der Bundeswehr in Mali ab. Beide Piloten starben bei dem Unfall.

Die Lage in Mali gilt weiter als instabli. Das Land wird nach zwei kurz aufeinanderfolgenden Putschen von einer Übergangsregierung geführt. Die politische Situation in dem westafrikanischen Staat ist seit 2012 von Machtkämpfen und Instabilität geprägt. Die meist islamistisch motivierte Gewalt hat in den vergangenen Jahren auch die benachbarten Länder in der Sahel-Zone erreicht. Tausende Soldaten und Zivilisten wurden in der Krisenregion getötet, hunderttausende Menschen mussten aus ihrer Heimat fliehen. (dil/dpa/afp)

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