Maduro-Proteste

13 Tote und über 100 Festnahmen in Venezuela

Bei den Unruhen und Protesten gegen Staatschef Nicolás Maduro kommen in Venezuela binnen zwei Tagen 13 Menschen ums Leben gekommen. Die meisten Menschen seien durch Schusswaffen getötet worden.

Bei den jüngsten Massenprotesten gegen den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro sind nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten allein am Mittwoch mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen. Die Opfer seien bei Demonstrationen in sechs verschiedenen Bundesstaaten getötet worden, teilte die Beobachtungsstelle für soziale Konflikte (OVCS) mit. Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Foro Penal wurden zudem 109 Menschen festgenommen.

Maduro schwört Anhänger ein

Zehntausende Menschen waren am Mittwoch gegen Maduro auf die Straße gegangen. Sie lieferten sich zum Teil heftige Straßenschlachten mit der Polizei. Während einer Kundgebung erklärte sich Parlamentschef Juan Guaidó zum Interims-Präsidenten des südamerikanischen Landes. Maduro schwor seine Anhänger seinerseits auf die Verteidigung seiner Regierung und des Sozialismus ein. Das mächtige Militär stellte sich hinter Maduro. (dpa)

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