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FR-Chefredakteurin Bascha Mika.

Editorial

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

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Ist die Schlampe rebellisch, emanzipatorisch oder doch einfach nur ein Schimpfwort?

Sie ist liederlich, schmutzig, nachlässig, ordinär und leichtfertig – um wen geht es hier wohl? Ganz klar, um eine Schlampe. Um eine Frau, die nicht der herrschenden Vorstellung von Ordnung und Sauberkeit entspricht, die sich Freiheiten nimmt statt sich Normen zu beugen. Auch im Sexuellen. Als Schimpfwort wurde die Schlampe eigens für Frauen erfunden. Ursprünglich bezeichnete der Begriff nur den schlotternden, unordentlich herabhängenden Weiberrock. Doch schon bald wurde daraus eine Beleidigung, mit der auch Frauen andere Frauen gern niedermachen.

Lassen sich sexistische Beleidigungen umdeuten, sich ironisch interpretieren oder rebellisch aneignen? Diesen Versuch machen wir. Ein schlampig-emanzipatorisches Lesevergnügen wünscht Ihnen 

Bascha Mika

für die Chefredaktion

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