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Republikaner Santos: Auch privat ein Hochstapler und Wichtigtuer

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Von: Johanna Soll

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House And Senate Convene For The 118th Congress On Capitol Hill
Der Republikaner George Santos hat offenbar schon lange vor seinem Eintritt in die Politik gelogen. © WIN MCNAMEE/afp

Der neugewählte Abgeordnete George Santos steht bereits mit etlichen Lebenslauf-Lügen in der Kritik. Jetzt kommt heraus, dass er schon vor Jahren unehrlich war.

New York City/Washington, D.C. – Am Dienstag (3. Dezember) tritt nach den Midterm-Wahlen der neue 118. US-Kongress zusammen. Unter den neuen Mitgliedern, die ihren Amtseid ablegen, wird wohl auch George Santos sein, der künftige republikanische Angeordnete, der weite Teile seines Lebenslaufs frei erfunden hat. Trotz des öffentlichen Drucks seitens der oppositionellen Demokraten und der US-Medien, denkt der Hochstapler und Anhänger von Ex-US-Präsident Donald Trump bisher nicht daran, auf sein Amt zu verzichten. Inzwischen hat die New York Times weitere persönliche Verfehlungen von Santos enthüllt.

George Santos hat bereits zugegeben, dass er entscheidende Stationen seiner schulischen und beruflichen Laufbahn erfunden hat, nachdem New York Times dies und mehr aufgedeckt hatte. Bundes- und lokale Staatsanwaltschaften prüfen bereits, ob er Finanzdelikte begangen oder irreführende Aussagen gemacht hat. Jetzt zeigen neue Enthüllungen, dass Santos schon vor seinem Eintritt in die Politik zur Hochstapelei neigte.

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Demokraten wollen künftig Fälle, wie den von Santos, gesetzlich verhindern

Die Demokraten im Repräsentantenhaus wollen gegen George Santos vorgehen. Der neue Fraktionsvorsitzende der Demokraten im Repräsentantenhaus, Hakeem Jeffries, der Nachfolger von Nancy Pelosi, bezeichnete Santos als „dienstunfähig“. Ritchie Torres, ein demokratischer Abgeordneter aus New York, plant die Einführung des Stop Another Non-Truthful Office Seeker Act – kurz SANTOS Act –, der für Abgeordnetenkandidat:innen vorsehen würde, Details zu ihrem Lebenslauf unter Eid anzugeben. (Johanna Soll)

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