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Laura Kolehmainen.

Laura Kolehmainen

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Laura Kolehmainen hat in Finnland die Kampagne  „Ilmastoveivi“ („Klimatod“) gestartet.

Laura Kolehmainen staunt selbst über den durchschlagenden Erfolg der von ihr Anfang des Jahres gestarteten Kampagne „Ilmastoveivi“ („Klimatod“). „Am wichtigsten ist eindeutig die Mobilisierung der jungen Leute in Finnland“, sagt die 24- jährige Jura- und Politikstudentin mit dem rotem Haarschopf. 

Zunächst kaperten sie und ihre Mitstreiter überraschend den Wahlkampf, der dann zu betont ehrgeizigen Klimazielen der neuen Mitte-links-Regierung führte. „Ilmastoveivi“ hat die Regierung mit einer viel beachteten Unterschriftensammlung aber auch gezwungen, bei der laufenden EU-Ratspräsidentschaft Finnlands die Klimapolitik in den Vordergrund zu stellen. 

Das klingt erst einmal gut, reicht Kolehmainen aber längst nicht: „Jetzt muss es konkret werden. Da scheint der Regierung genauso wie der schweigenden Mehrheit älterer Finnen der nötige Mut zu fehlen.“ Aber der Erfolg der jungen Leute von Teenagern bis Mitte-20-Jährigen sei stabil: „Wir haben jetzt direkt Zugang zu den obersten Rängen der Politik.“ 

Am Freitag (29.11.2019) ist weltweiter Klimastreik. Viele Artikel aus Hessen, Deutschland und der Welt finden Sie in unserem Klimaticker.

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