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Laschets Umfrage-Krise: Söder keilt gegen Schwesterpartei

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Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) redet wütend im Bayerischen Landtag. Seine Hand hat er erhoben.
Steht nach dem CDU-Umfrage-Absturz in der Kritik: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU). © Matthias Balk/dpa

Gegenwehr aus Bayern: Markus Söder wehrt sich gegen die Sündenbock-Rolle für das Umfrage-Tief von Armin Laschet. Die CDU soll vor der eigenen Haustür kehren.

Berlin – Die bröckelnden Umfragen sorgen in der Union weiterhin für einen heftigen Streit. Wenige Wochen vor der Bundestagswahl 2021 hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) die Verantwortung für die aktuelle Krise der Schwesterpartei zugeschoben. Er würde sich „ehrlich wünschen“, dass auch in der CDU mehr für den Kanzlerkandidaten Armin Laschet weben würden, stichelte er in einem Interview mit dem „Donaukurier“. Die Verantwortung für den Absturz in der Wählergunst liege jedenfalls nicht in Bayern, fügte er hinzu.
Ob Söder noch das Steuer von Laschet im Wahlkampf-Endspurt übernimmt, verrät ein Bericht von kreiszeitung.de.*
Damit reagierte Söder auf den Vorwurf, dass er mit seiner Kritik am Wahlkampf die Kampagne von Laschet torpediere. Der CSU-Vorsitzende hatte einst selber Ambitionen auf den Spitzenposten gehabt, musste sich aber am knapp dem NRW-Ministerpräsidenten geschlagen geben. Nachdem die Umfragen nun dramatisch eingebrochen sind, plädieren fast 70 Prozent der Unionsanhänger für einen Kandidatenaustausch. Wie realistisch dieses Szenario ist, zeigt ein ausführlicher Bericht von kreiszeitung.de. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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